Videopremiere: Shybits werfen einen Blick auf ihre „Neighbours“
Über die mal mehr, mal weniger nette Nachbarschaft sangen die Ärzte in ihrem Klassiker „Lasse redn“: „Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen / Ohne vorher deine Nachbarn um Erlaubnis zu fragen?“ Jetzt richtet das Berliner Trio Shybits mit ihrer neuen Single „Neighbours“ ihren ganz eigenen Fokus auf die Nachbarschaft.
Shybits – Neighbours
Shybits machen eine Mischung aus 90er Jahre Post-Punk, Grunge und Brit-Pop, kombiniert mit einem Feel-Good Sound. Meg sitzt dabei am Schlagzeug, Piero am Bass und Liam an Gitarre und Mikro – mehr braucht es nicht. In der neuen Single „Neighbours” singt Liam mit eingängiger Melodie: „I look into your window, I know you know”.
Genau dieses Gefühl vom gezwungenermaßen heimlichen Beobachten oder Zuhören, fängt Camilla Volbert im dazugehörigen Musikvideo ein: „Das Video zu „Neighbours“ spielt mit der Nähe und der Distanz, die man zu seinen Nachbarn hat: Sie sind Teil deines Lebens, weil man sie durch die Wände hören kann. Man ist ein Voyeur ihres Alltags, aber kennt sich gleichzeitig gar nicht.”
Shybits, die sich in Berlin zusammengefunden haben, kommen eigentlich aus ganz unterschiedlichen Ecken: Meg aus Südafrika, Piero aus Italien und Liam aus Großbritannien. Zusammen haben sie ihren ganz eigenen, rockigen Brit-Pop-Sound gefunden und konnten mit ihrer 2018 veröffentlichten EP „Idiot like You“ so richtig durchstarten. Es folgten mehrere Singles und Konzerte in ganz Europa, u.a. mit Gurr oder Art Brut, und als Support waren sie auch bei der Sommertour von Razz am Start.
„Neighbours“ ist eine weitere Auskopplung des kommenden Debüt-Albums „Body Lotion“, das am 18. Februar erscheinen wird.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.