Videopremiere: Suck und ihre Horror-Hommage „Gravedigger“
Irgendwo zwischen Metal-Sozialisation und melodischem In-die-Fresse-Punk ist der Sound von Suck zu verorten. Hinter dem für eine Punkband ziemlich perfekten Namen stecken Isabell (Gesang, Synthesizer), Jakob (Gitarre, Bass), Patrick (Schlagzeug, Gesang) und Nils (Bass). 2019 debütierten sie mit der „Frog“-EP und erspielten sich seitdem eine formidablen Ruf als mitreißende Live-Band – unter anderem im Vorprogramm von Amyl and The Sniffers. Ihr Debütalbum „Ribbit“, das im September erscheinen wird, hat diesen Live-Sound nun ziemlich gut einfangen können. Das beweist zum Beispiel die erste Vorab-Single „Gravedigger“, die heute bei uns Videopremiere feiert. Jakob sagt zu dem Song: „‚Gravedigger‘ ist so eine schnelle Punkkeule, die zwar neu geschrieben wurde, aber an die härteren Stücke auf der ‚Frog‘-EP anknüpft. Und trotzdem zeigt sie, dass wir uns weiterentwickelt haben.“ Inhaltlich ginge es in „Gravedigger“, so Isabell „um selbstzerstörerische Lebensweisen, die so manche*n in den Wahnsinn treiben – auch, aber nicht nur im Rock’n’Roll.“
Das neue Video, bei dem Fritz Eggenwirth Regie führte, ist nun eine sehr amüsante und atmosphärische Hommage an die Anfänge des Horror- und Gruselfilm sgeworden. Die Schwarz-Weiß-Ästhetik erinnert an den frühen Klassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922, die bewusst trashigen Effekte wiederum an den Witz (und den Mond) von „The Mighty Boosh“ oder aber an den aus Versehen zum Kult mutierten Regisseur Ed Wood. Für den Refrain „I know I dig myself a grave“ wird dabei sozusagen 1:1 die Handlung des Films übernommen.
Das Suck-Debütalbum „Ribbit“ wird am 23. September erscheinen, vorher soll es noch eine weitere Single geben. Live kann man Suck in den nächsten Monaten hier erleben:
09.6.2022 Hamburg, Molotow w/ Surfbort
10.6.2022 Berlin, S036 w/ Surfbort
11.6.2022 Leipzig, Conne Island w/ Surfbort
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