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Videopremiere: Synth-Pop-Roadtrip im „Panda Bianca“ mit Ostia

Posted in: Premieren
Tagged: Ostia

Im weißen Fiat Panda über die Alpen, zwischen malerischen Seen, massiven Bergen und idyllischen Dörfchen. Dort tuckern Albertine Sarges und Lo Selbo von der Band Ostia umher und gabeln auch noch ihren Drummer Garagen-Uwe auf. Doch kann man der Ruhe des Songs „Panda Bianca“ trauen? Oder setzt mit jedem Kilometer, den wir die Roadtrip-Truppe begleiten, die Beunruhigung ein bisschen mehr ein? Schließlich scheint niemand hier genau zu wissen, wo die Reise endet.

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Aus der Asche von Itaca

Mal etwas weniger nebulös dahergeschwafelt: Wer sind eigentlich diese Gestalten, denen wir beim Autofahren zusehen? Ostia entstand aus Itaca – geographisch gesehen eine Falschaussage, aber damit sind ja auch Bands und nicht Orte gemeint. Das Duo Itaca aus Berlin macht sich mit synthigem, italienischsprachigem Pop schon seit fast zehn Jahren einen Namen. Anfang 2023 ist es dann aber Zeit für eine Umbenennung, zu Ostia. Circa ein Jahr später folgt die erste Ostia-Single „Carpe Noctem“ und nun mit „Panda Bianca“ der zweite Streich. „Europop“ nennen sie das, so heißt zumindest auch ihr Album, das im Sommer erscheinen soll.

Gemächlicher Groove

Allzu anders als Itaca klingt die Musik von Ostia auch gar nicht, größter Unterschied ist wohl der Sprachwechsel zu Englisch (zumindest größtenteils). Und auch wenn die typischen Synthesizer hier immer noch das Grundgerüst bilden und zäh umherwabern, geben Akustik-Gitarre und Live-Drums dem Ganzen einen organischeren Touch. „Panda Bianca“ lädt nicht so sehr zum Tanzen ein wie die meisten früheren Songs, sondern groovt gemächlich vor sich hin. Die perfekte Atmosphäre für ein Video mit schönen Landschaftsaufnahmen – die hin und wieder aber mit verstörenden Bildern durchbrochen werden.

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