Videopremiere: Trixsi, „Schlangenmann“ und der rosa Elefant
„Bisschen Keller, bisschen dreckig, bisschen Rock, ganz viel Hamburg!“, so klingen Trixsi – zumindest sagen sie das selbst über sich und ihren Sound. Bei der Gruppe handelt es sich um eine Supergroup bestehend aus Sänger Jörkk Mechenbier von Love A, Kristian Kühl von Findus, Torben Leske und Paul Konopacka von Herrenmagazin sowie Klaus Hoffmann von Jupiter Jones. Unter dem Credo „Zusammenrottung Hamburger Gewohnheitstrinker“ fanden die fünf im Jahr 2018 zueinander und gründeten ein gemeinsames Quintett – heute besser bekannt als Trixsi.
Mit der selbstbetitelten und auf 200 Exemplare limitierten Single „Trixsi“ erschien im Dezember 2019 der erste physische Tonträger der Band. Doch nach dem Track sucht man auf Spotify vergebens. Das erste offizielle musikalische Lebenszeichen, dass sich hier auftut, heißt „Wannabe“ und ist ein schaurig-schönes Liebes-Manifest in Form von eingängigem Indie-Punk. Kurz darauf erschien im Juni 2020 dann ihr Debütalbum „Frau Gott“.
Trixsi – Frau Gott
Doch mit Trixsi ist noch lang noch nicht Schluss. Auf „Frau Gott“ folgten bereits im letzten Jahr die beiden Singles „Wer schreit der bleibt“ und „Ach Meche“. Jetzt gesellt sich ein weiterer Track dazu, der es in sich hat: „Schlagenmann“. Doch woran denkt man zuerst bei dem Begriff „Schlagenmann“? An jemanden, der sich verbiegen kann, als hätte er nur Knochen aus Gummi? Oder an eine Person mit einer Flöte im Mund und einer tänzelnden Schlange vor sich? Beides hat augenscheinlich nichts mit dem neuen Song von Trixsi zu tun. Zumindest laut Musikvideo.
Trixsi – „Schlangenmann“
Den Clip zu „Schlangenmann“ in Worte zu fassen, wird ihm kaum gerecht: Zu peitschenden Drums und hysterischen E-Gitarren gesellen sich hier quietschbunte Collagen und ein rosa Elefant. Richtig gehört: keine Schlangen, sondern ein Elefant. Und auch wenn nach dem dritten oder vierten Anschauen des Musikvideos noch nicht ganz klar wird, was es mit dem Elefanten auf sich hat, so macht der Clips die Single nur ein Stückchen mehr zu abstrakter Kunst und diese muss ja nicht immer von jedem verstanden oder richtig gedeutet werden.
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