Anton Weil im Videointerview: „Kunst und Musik ist immer ein Halt, wenn es mir schlecht geht“
Musiker, Schauspieler, Podcaster – Anton Weil drückt sich auf vielen Wegen kreativ aus. Schauspiel gibt ihm die Möglichkeit vorgeschriebene Geschichten mit Leben zu füllen, in der Musik kann er seine eigene erzählen: So auch auf seinem erst kürzlich veröffentlichten Debütalbum „Groll“.
Das Album steckt voller Revolutionsfantasien, Träume aber auch Unzufriedenheit und Dilemma. Es kommt mit einem tiefen Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung, zeigt den Sänger aber auch von einer sehr persönlichen, emotionalen Seite, wie in „Das Wetter“, einem Song über den Verlust seiner Mutter.
Hier das ganze Album „Groll“ zum Hören
Man merkt: WEIL hat etwas zu sagen. Er nutzt seine Musik als Sprachrohr für die wirklich wichtigen Themen und ist somit ein positives Beispiel für inspirierenden Deutschrap, der ganz ohne toxische Männlichkeit und Klischeedenken auskommt. Ein Vorbild, dass er sich in seiner Jugend gewünscht hätte.
Wie er zu seiner Musik gekommen ist, verrät Anton Weil im Interview und erzählt außerdem von seinen musikalischen Einflüssen, den frühen Anfängen im Schauspiel und seinem Drang nach Veränderung.
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