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Balbina im Videointerview: „Ich habe mich selbst hinterfragt und gesagt: Dann mach ich’s einfach“

Posted in: Videointerview

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Das Wort, mit dem Balbina wohl am häufigsten beschrieben wird, ist „anders“. Von Hip Hop hangelte sich die Künstlerin in der Vergangenheit über reduzierten Elektropop hin zur opulenten Orchester-Inszenierung. Mit den Facetten ihrer Stimme jongliert sie ebenso wie mit Worten, die sie gerne mit Fragezeichen versieht, wo normalerweise keine hinkommen, Punkte setzt, wo man sie nicht erwartet. Gerade erst veröffentlichte Balbina ihr neues Album „Punkt.“, auf dem sie all die Einflüsse zusammenbringt, die schon die vorausgegangenen, einzelnen Platten eingefärbt haben. Für „Punkt.“ arbeitete die Musikerin erneut mit dem Babelsberger Filmorchester, das bereits für den großen Klang von „Fragen über Fragen“ sorgte. Diesmal trat das Orchester allerdings in reduzierter Form auf und im Zentrum der Begleitung stehen die Streicher, die für einen cineastischen Sound sorgen, der sich besonders im ersten Track „Hinter der Welt“ etabliert. Und schon beim Intro eben dieses Liedes fällt eine Neuerung auf: Balbina singt erstmals auch auf Englisch. Mit tiefen, lauten Synthesizern durchsetzt, zeigt die Künstlerin, die sich so sehr über ihre (Aus)Sprache definiert, selbstbewusst diese neue sprachliche Facette. Der Prozess zur englischen Sprache war organisch und obwohl sich Balbina anfangs dagegen sperrte, hat sie ihre eigenen, selbstgesteckten Grenzen schnell hinter sich gelassen. Ein ähnliches Durchbrechen der Selbstlimitierung steckt hinter dem Rammstein-Cover „Sonne“, das Balbina bereits vor einigen Wochen veröffentlichte.

Balbina – Sonne

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Diese Freiheit, die sich musikalisch in „Punk.“ abspielt, kam auch hinter den Kulissen zum Tragen, denn Balbina gründete ihr eigenes Label „Polkadot“, um die Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und mehr Kraft in die eigene Selbstverwirklichung stecken kann. Hinter all den kreativen Entscheidungen stehen allerdings ebenso viele Fragen, die sich Balbina stellte und letztlich zu diesem Album führten. Ein großer Befürworter der Musikerin ist Herbert Grönemeyer, der Balbina schon länger unterstützt und den Balbina als Featuregast auf den letzten Song des Albums eingeladen hat. „Machen.“ setzt der sonst verstärkt melancholischen Platte ein sehr optimistisches und aktivierendes Ende. Der Song spiegelt auch die Rolle wieder, die der etablierte deutsche Musiker für Balbina selbst einnimmt und formuliert eine positive Wendung, die „Punkt“ komplettiert. Im Interview sprach Balbina nicht nur über ihre Selbstverwirklichung auf Punkt, sondern auch über die Zweifel, eigene Grenzen und fremde Wahrnehmungen.

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