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Beartooth: „I’m more myself than I’ve ever been“

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Tagged: Beartooth

Was passiert, wenn der Sänger einer Metalcore-Band plötzlich Songs darüber schreibt, glücklich sein zu wollen? Frontsänger Caleb Shomo hat erlebt, dass sich darüber längst nicht alle freuen. Mit Beartooth hat er jahrelang Selbstzweifel und innere Kämpfe in Musik verwandelt. Auf dem sechsten Album „Pure Ecstasy“ bekommen auch Selbstakzeptanz, Stolz und Freude ihren Platz – und damit die Frage, wie viel Veränderung eine Szene ihren Artists zugesteht.

Im Interview mit Christina erzählt Caleb von einem Jahr, das er als das beängstigendste seines Lebens beschreibt. Sein öffentliches Coming-out, die Reaktionen auf die Single „Free“ und die Arbeit am neuen Album hängen dabei eng zusammen. Es geht um Erwartungen an sein Aussehen und seine Musik, um Menschen, bei denen er sich sicher fühlt, und um den Mut, beim Songwriting gerade die Ideen stehen zu lassen, die ihm selbst Angst machen.

Auf Tour erlebt Caleb inzwischen etwas, das sich durch keine Kommentarspalte vermitteln lässt: Menschen, die vor der Bühne stehen und diese Songs mit ihm feiern. Warum ihn diese Begegnungen so berühren, was sie an seinem Blick auf Erfolg verändern und weshalb ein heller Popsong für ihn trotzdem zu den traurigsten des Albums gehören kann, erzählt er im Gespräch. Dazwischen bleibt Platz für Girly Pop, Freddie Mercury und die Geschichte hinter seinem Bandana.

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