DIFFUS

Benjamin Amaru spielt „johnny’s lancia“ und „everything“ in der Day & Night Session

Tagged: Benjamin Amaru

Musiker in Findungsphase – so beschreibt sich der Schweizer Benjamin Amaru selbst. Wer sich durch seine Diskographie hört, dürfte ihm schnell zustimmen: Seit 2018 veröffentlicht er Musik, die von klassischem Pop über Indie, Electronica und Breakbeats bis hin zu instrumentalen Piano-Stücken rangiert. Der rote Faden? „Da steckt überall ganz viel Benji drin“, so der Manager des Multitalents. 

Langsam dürfte sich Benajmin Amarus klangliche Identitätssuche aber einem vorläufigen Ende zuneigen – so dürfte man sich zumindest erklären, dass am 19. Juli nach fast sechs Jahren endlich sein Debütalbum erscheint. Ein Schritt, für den er sich bewusst Zeit gelassen hat: „Ich bin ein Musiker, der sehr ehrlich zu sich selbst ist, und ich war die letzten Jahre einfach noch nicht weit genug, um ein Album zu produzieren. Das hat sich jetzt aber geändert!“, erklärt uns Benjamin Amaru im Interview bei der c/o Pop in Köln.

Traumfänger

„I always remember all of my dreams“, so der poetische Titel seines Erstlings, der auf wahren Begebenheiten beruht: „Ich träume fast jede Nacht und wenn ich aufstehe, erzähle ich den Leuten was ich geträumt habe und schreibe das oft auch auf. Das hat sich in Verbindung mit all diese kleinen musikalischen Visionen, die ich jemals hatte, seit ich Musik mache, zu einem Album kanalisiert“. 

Zwei dieser herbei geträumten Songs teilt Benjamin Amaru nun mit uns bei den Day & Night Sessions: „Johnny’s Lancia“ und „Everything“.

Durch den Sommer in „Johnny’s Lancia“

Für die Performance hat Benjamin seinen guten Freund und Producer-Buddy Gian Rosen mitgebracht, mit dem er das Musik-Projekt the Great stoyan duo bildet. Mit Gian Rosen ist auch der erste Song entstanden, den uns Benjamin auf unsere gebastelte Studio-Wiese mitbringt: „Johnny’s Lancia“. Ein Song über Freundschaft und „das Gefühl, mit offenen Fenstern durch den Sommer zu fahren“, vielleicht ja im titelgebenden Lancia, der zwar nicht ins Set gepasst hätte, aber im Video zumindest als Miniaturauto verewigt ist.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Spoken Word unter dem Nachthimmel

Wenn unsere Pappkarton-Sonne untergeht, wird sie durch ein funkelndes Firmament und einen schlanken Sichelmond ausgetauscht. Hier performen Benjamin und Gian den reduzierten, besinnlichen Song „everything“, in dem es um eine geliebte Person geht, die man geschätzt hat und vermisst. Mit ruhigen, bestimmten Spoken Word-Passagen erinnert sich Benjamin Amaru zurück und gesteht sich schließlich ein: „Sometimes I hear myself / Saying you were everything“.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert. Jetzt aktivieren.

Das zweite DIFFUS Print-Magazin

jetzt bestellen

Große Titelstory: Brutalismus 3000. Außerdem: Interviews mit Paula Hartmann, Trettmann, Lena, Berq, Team Scheisse und vielen mehr.