Dissy und Kidney Paradise im Interview: „Man ist es gewohnt, Geschichten über Helden zu hören“
Dissy ist anders: In seiner Musik gibt sich der Rapper düster und dystopisch. Zwischen schwindelerregenden Höhen und verzerrten Tiefen hebt er sich von der Masse ab. Inspiriert vom Antiheldentum und Geschichten des Scheiterns fängt er genau diesen Sound und dieses Gefühl auf seiner gerade erschienen EP „Zukunft“ ein. Und mehr davon gibt’s schon bald, denn am 25. März erscheint das Album „Anger Baby“, produziert von und mit Kidney Paradise.
Der Titel des Albums bezieht sich auf den Anger in Erfurt, die Stadt in der Dissy aufgewachsen ist. Von Erfurt ging es für den Künstler nach Berlin und in Berlin herrscht eine Menge Druck, wie die beiden im Interview erzählen – gerade weil es alle dahinzieht und on-top forcieren die Sozialen Medien das ewige Sich-Vergleichen.
Trotz dieses Drucks schaffen die beiden es, genau das zu kreieren, was sie in die Welt tragen wollen. Und das stellen sie sich auch für ihre musikalische Zukunft vor: noch mehr ihr eigenes Ding durchziehen und wie Kidney Paradise sagt: „Sich freimachen von dem, was andere von einem erwarten.“
„Anger Baby“ ist aufgeräumter als Dissys bisherige Alben, eben ein richtiges Konzept-Album mit einem Sound, den die beiden genreübergreifend als „akustisch-melodisch“ und außerdem „dreamy“ beschreiben. Wie der Work-Flow zu diesem Sound aussah, erfahrt ihr im Interview.
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