Enno Bunger im Interview: „Lachen ist halt einfach eine Superkraft“
Nach bis dato vier Studioalben und über einem Jahrzehnt musikalischer Präsenz in Deutschlands Pop-Welt lässt sich sagen: Die Musik von Enno Bunger ist – im bestmöglichen Sinne – nichts für schwache Nerven. Bei herzzerreißenden Erzählungen über den Wandel einer Freundschaft sind bei seinem Hit „Ponyhof“ aus dem Stand jetzt letzten Album „Was berührt, das bleibt“ schon unzählige Tränen geflossen. Denn von Themen wie dem Tod bis hin zu Depressionen findet der gebürtige Ostfriese in seinen Songs immer die genau richtigen Worte, um tiefe Emotionen aussprechbar zu machen. „Bei mir ist immer Sommerschlussverkauf“, heißt unter einem seiner Instagram-Posts, „Alles muss raus.“
Davor macht auch sein neues Album „Der beste Verlierer“ kein Halt, auf dem sich der Blick nicht wie bei seinem Vorgänger auf die Mitmenschen und Umwelt richtet, sondern viel mehr nach innen: „Ich schaue auf mich in der Krise und die Gesellschaft in der Krise und versuche dabei möglichst hoffnungsvoll und konstruktiv zu bleiben“.
Im Interview gemeinsam mit Hündin Emma erzählt Enno, warum es schon immer die traurige Musik war, zu der es ihn zog und wie er auf seiner neuen Platte musikalisch von alten Helden loskommen möchte. Ein Gespräch über Depressionen, Kritik an Spotify und warum trotz allem Ernst nie der Humor in seiner Musik fehlen darf.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.