Enno Bunger im Portrait: „Ich musste diese Songs schreiben, um selbst klarzukommen“
Enno Bunger war weg. Eine lange Zeit sogar. Sowohl mit seinem neuen Songs, als auch in unserem Portrait erzählt der Sänger die Gründe für die musikalische Pause: Was macht man, wenn plötzlich zwei Menschen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis an Krebs erkranken und eine Person davon sogar stirbt? Der Boden wird einem unter den Füßen weggezogen, man versteht die Welt nicht mehr und es gibt erstmal wichtigeres zu tun, als Musik zu machen. Man kümmert sich um die geliebten Menschen. Im Fall von Enno Bunger, der diese Schicksalsschläge erleben musste, schreibt man anschließend, wenn man die Worte wiedergefunden hat, ein bewegendes, herzergreifendes und höchst emotionales Album.
Das Album trägt den Titel „Was berührt, das bleibt“ und erschien Ende Juli. Vor der Veröffentlichung präsentierte der Sänger bereits fünf Songs, mit denen er begann, die Geschichte seinen Hörern zu erzählen und mit ihnen zu teilen. Durch die poetischen Zeilen, der ruhigen, unverkennbaren Stimme, welche von sanften, treibenden Beats und Piano-Klängen getragen wird, schafft es Enno Bunger, seine Gefühle auf wunderschöne und bewegende Art und Weise auszudrücken.
Enno Bunger – Was berührt, das bleibt
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