Hinterlandgang im Interview: „Wenn du dort mit einem Antifa-Shirt rumläufst, wirst du auf jeden Fall konfrontiert werden“
Aufgewachsen sind Albert und Pablo auf dem Land in der Nähe der vorpommerschen Kleinstadt Demmin und in Greifswald. Die Erfahrungen dort sind das, was die Musik der Hinterlandgang ausmacht, wie der Bandname schon andeutet. Mit „Rosa Mitsubishis“ veröffentlicht sie nach mehreren Tapes jetzt ihr zweites Album. Bei uns im Interview sprechen die beiden über das Leben im ostdeutschen Hinterland, die Schwierigkeiten und warum sie trotz all dem nicht wegwollen. „Viele Sachen für sich sind halt einfach bedrückend, viele Sachen sind auch schön, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich raus muss oder so, weil ich durch die Musik oft raus komme.“ Jetzt will die Hinterlandgang Leute in die Provinz holen und das auch mit Musik: im Juni veranstalten sie das 100 Tage Sommer Open Air in ihrer Heimat Demmin in Vorpommern.
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