DIFFUS

LINA trifft Zoe Wees: Mental Health, Neuanfänge und Heilung durch Musik

Posted in: TitelstoryHighlight
Tagged: Zoe WeesLINA

Wenn Lina und Zoe Wees sich gegenübersitzen, ist schnell klar: Hier wird nicht lange um den heißen Brei geredet. Das Gespräch landet schnell dort, wo es oft weh tut – und genau deshalb hilft. Mentale Gesundheit ist bei beiden kein Buzzword für Interviews, sondern Teil ihres Alltags. Obwohl beide viel Zeit in Hamburg und Berlin verbrachten, haben sie sich ausgerechnet in München so richtig kennengelernt, beim Mental Health Arts Festival.

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Lina spricht in unserer DIFFUS Titelstory offen über eine Phase, in der Musik plötzlich schwer wurde. Panikattacken im Studio, Erwartungsdruck, dieses ständige Gefühl, funktionieren zu müssen. Zoe kennt das nur zu gut. Auch sie erzählt von Momenten, in denen sich Songs gleich anfühlen und klar wird: So kann es nicht weitergehen. Es geht um Neuanfänge, um das Loslassen alter Strukturen – selbst dann, wenn sie einmal Sicherheit gegeben haben.

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Trotz allem steht die Musik weiterhin im Zentrum. Oder vielleicht gerade deshalb. Für Lina ist sie inzwischen wieder ein Ort der Freude. Ein einzelner Song wurde zum Wendepunkt, zum ersten Moment seit Langem, in dem Stolz die Angst ablöste. Diese neue Haltung zieht sich auch durch ihr neues Album „Melodrama“: näher bei sich, freier im Ausdruck, weniger getrieben.

Zoe beschreibt ihre aktuelle Phase eher als ein Suchen. Das Studio ist für sie noch immer Rückzugsort, aber auch ein Raum voller Fragen. Was beide eint, ist der Wunsch nach Ehrlichkeit. Zu sich selbst, zur eigenen Musik – und zu dem, was sie erzählen wollen. In dieser Titelstory finden sie jedenfalls einige Ansätze gemeinsam!

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