Megaloh über seine Top 5 Soundtracks
Megaloh ist ein Rapper der alten Schule, ein absoluter Veteran der deutschen Rapszene. Er lässt sich nicht von neuen Trends beirren und veröffentlicht regelmäßig Songs, die das haben, wonach sich viele Nachwuchskünstler lange sehnen: einen markanten, eigenen Stil, der sich organisch weiterentwickelt.
Erst Ende letzten Jahres hat der Musiker aus Berlin-Moabit ein spannendes Projekt realisiert und gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg eine Best-of-Auswahl seiner bisherigen Diskografie auf Albumlänge veröffentlicht. In einem Arrangement von Peter Hinderthür bekamen 18 Tracks aus 13 Jahren Megaloh einen klassischen Anstrich.
Woher der gebürtige Frankfurter Inspiration für seine Songs erhält, verrät er unter anderem bei uns in seinen Top 5 Soundtracks – und liefert zudem viel Playlist-Inspiration für alle Rap-Fans, die ab und zu gerne in die 90er-Jahre abtauchen. Die Filme selbst sind für Megaloh dabei nebensächlich: „Diese ganzen Soundtracks haben nicht damit zu tun, dass ich den Film gesehen hätte. Ich habe einfach irgendwie die CD mitbekommen“.
Von East- bis Westcoast
So kamen (mindestens) 5 Soundtracks zusammen, die Megaloh zu dem Rapper gemacht haben, der er heute ist. Mit dabei so gut wie alle Soundtracks, in denen Mitglieder des Wu-Tang Clans mitgewirkt haben, eine Dokumentation über den Werdegang von Hip-Hop – und natürlich die Single „Murder Was The Case“ von Snoop Dogg, Soundtrack-Element des gleichnamigen Films: „Snoop Dogg ist der Grund, warum ich zum Rap gekommen bin. Das war das erste Album, das ich damals so richtig gehört habe“.
Welche Soundtracks Megaloh noch so geprägt haben und welche Musik ihn in seiner Jugend begleitet, erzählt er bei uns im Studio in seinen Top 5 Soundtracks.
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