Miriam Davoudvandi reagiert auf ihr Buch „Das können wir uns nicht leisten”
Als eine der profiliertesten Stimmen im deutschen Kulturjournalismus hat Miriam Davoudvandi jahrelang den Diskurs über Themen wie Hip-Hop, Feminismus oder mentale Gesundheit geprägt. Ob als Chefredakteurin des splash! Mag oder durch ihren preisgekrönten Podcast „Danke, gut“, versteht sie es wie kaum eine Zweite, gesellschaftliche Schmerzpunkte mit Popkultur zu verknüpfen. In ihrem 2026 erschienenen Buch „Das können wir uns nicht leisten“ tut sie genau das und blickt nun zurück auf ihren eigenen Weg. Dabei zeigt sie auf, wie sehr unsere soziale Herkunft bestimmt, wer wir sind und was wir uns erträumen dürfen.
Als Host unserer Doku-Reihe „UNTERGRUND“ interviewed Miri normalerweise die spannendsten deutschsprachigen Newcomer-Rapper:innen, wie zuletzt Ceren. Dieses Mal wurde sie selbst zur Gästin und gibt in unserer Video-Reaction tiefe Einblicke in die Momente, in denen Musik für sie mehr als nur Unterhaltung war. Sie erzählt uns beispielsweise, was der Song „Schule“ von SXTN mit ihrer eigenen Schulzeit zu tun hat und warum der Schreibfehler in einem „The Prodygy“-Graffiti auf ihrem Block in Rumänien sie fast um den Verstand gebracht hat. Außerdem erinnert sie sich daran, wie sie ausgerechnet zu den Klängen von Nelly Furtados und Timbalands „Promiscuous“ ihr Handy auf einem Clubklo verlor. Wer wissen will, welcher Song Miriam heute noch Gänsehaut verpasst oder was KIKA und Super RTL mit Klassismus zu tun haben, sollte das Video definitiv anschauen.
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