Mit TJARK zurück nach Zeuthen: Träume, Druck und Debütalbum
Der Blick geht ins Weiße, der See ist nicht weit – und irgendwo dazwischen entsteht gerade Tjarks erstes Album. Für unser Porträt nimmt er uns mit in seine Heimat Zeuthen und zeigt die Orte, die ihn geprägt haben. Im Zentrum: sein Homestudio. Hier schreibt und produziert er einen Großteil seiner Songs – und hier steht auch das Klavier, auf dem alles angefangen hat. Vom Kinderzimmer-Setup bis zu ersten eigenen Tracks zieht sich diese DIY-Energie bis heute durch.
Früh geht’s für ihn raus auf die Straße: Mit 14, 15 macht Tjark Straßenmusik, spielt vor fremden Menschen, sammelt erste echte Live-Erfahrungen. Später folgt der Umzug nach Hamburg – zwei Jahre Großstadt, in denen er beginnt, ernsthaft Musik zu releasen. Gleichzeitig wird ihm dort schnell alles zu viel: zu laut, zu schnell, zu wenig Raum. Zurück in der Heimat findet er den Konterpart wieder: Ruhe, Natur, Fokus. Dinge, die man auch auf seinem Debütalbum „auch wenn’s uns morgen nicht mehr gibt“ raushört. Statt in Singles zu denken, zeigt uns Tjark – wie er beispielsweise durch Morgenseiten – Inspiration fürs große Ganze fand: zwölf Songs, die zusammen funktionieren.
Im Video erzählt Tjark, wie er Druck für sich löst, warum Songs wie „blinde passagiere“ einfach passieren mussten – und wieso er sich bewusst nicht zwischen Band-Sound und elektronischen Einflüssen entscheiden will. Ein persönlicher Einblick in einen Künstler zwischen Aufbruch und Überforderung – und der Versuch, genau darin seinen eigenen Weg zu finden.
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