OK Kid im Interview: „Wir wünschen uns, dass es ein bisschen Grips auf die Menschheit regnet“
Kaum zu glauben, doch der Release ihres letzten offiziellen Albums „Sensation“ liegt schon vier Jahre zurück. Eine Zeit, in der sich nicht nur zwei lange Jahre Pandemie dazwischen gemogelt haben, sondern in der auch bei OK Kid eine Menge passiert ist. Gemeinsam haben die drei ihr eigenes „Stadt ohne Meer“-Festival ins Leben gerufen, dass nun jährlich in ihrer Heimatstadt Gießen stattfindet.
Außerdem trennte sich das Trio von seinem Label und seinem Management. Zum ersten Mal seit langer Zeit waren Jonas, Moritz und Raffael mal wieder komplett auf sich allein gestellt. Doch anstatt zu verzweifeln, haben die drei sich auf ihre Wurzeln zurückbesonnen und mit vollkommen klarem, reinem Kopf angefangen, an einem neuen Album zu arbeiten. „DREI“ heißt der Langspieler, denn mehr als sich selbst brauchen die Bandmitglieder nicht, wie die letzte Zeit gezeigt hat.
Mit Songs wie „Cold Brew (Kaffee Warm 4)“, „Es Regnet Hirn“ und „Das Letzte“ – ein Feature mit der Band Jeremias – veröffentlichten OK Kid in den letzten Monaten regelmäßig kleine musikalische Appetithappen. Wir haben die Band zum Interview getroffen und mit ihnen über ihr Album „DREI“, ihre Selbstständigkeit und den Wunsch, dass es Hirn regnet, gesprochen.
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