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Philipp Poisel: „Alle meine anderen Alben waren zumindest teilweise qualvoll“

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Eigentlich wollte Philipp Poisel schnell wieder nach Hause. Für die Arbeit mit neuen Produzenten reiste er nach Sizilien, überzeugt davon, anschließend ohnehin alles wie immer zu machen. Stattdessen blieb er musikalisch hängen: Über zwei Jahre kehrte er immer wieder zurück, schrieb und nahm Songs auf. „Alle meine anderen Alben waren wirklich auch zumindest teilweise irgendwie qualvoll“, erzählt er. Diesmal fühlte sich vieles anders an. Aus dieser Erfahrung entstand „Gute Zeiten“, eine Platte, auf der Hoffnung ebenso ihren Platz hat wie die vertraute Melancholie.

Doch auch gute Zeiten schützen nicht davor, dass ein einzelner Hasskommentar alle freundlichen Stimmen übertönt. Wie daraus der Titelsong wurde und warum er sich seine Ängste für „Dämonen“ als lustige Monster vorstellt, erzählt Poisel im Gespräch mit Nele. Außerdem geht es um sein Architekturstudium neben der Musikkarriere, die Rückkehr in eine von Instagram geprägte Branche und die Zusammenarbeit mit verifiziert an „10m²“. Ein Gespräch darüber, Neues auszuprobieren und sich zu erlauben, dass es auch mal schön sein darf.

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