Razz im Videointerview: Neue EP „Might Delete Later“ und die zweijährige Soundsuche
Die mittlerweile in Berlin lebende Indie Band Razz hat eine neue EP veröffentlicht: „Might Delete Later“ heißt das gute Stück mit sechs Anspielstationen und Fans der früheren Longplayer bemerken natürlich sofort, dass sich im Sound einiges verändert hat. Dem liegt ein zweijähriger, befreiender und zugleich nervenaufreibender Prozess dahinter. Getreu dem Motto, des Ausprobierens anstatt der Perfektion gleich zu Beginn entstanden somit die unterschiedlichsten Songs in den diversesten Genres.
Dass das beständige Verwerfen und Neuausprobieren auch schmerzhaft sein kann, zeigt die Geschichte zu dem Song „ Ocean (Without Any Waves)“ wie Christian im Interview erklärt. Zwei Jahre wurde also mit neuen Produzenten getüftelt und im Studio arrangiert, doch nun sind Razz überzeugter und selbstbewusster den je mit ihrem Indie Sound. Der frühere Rock trat dabei am Weg immer mehr in den Hintergrund und im Songwriting bekam der Minimalismus immer größere Bedeutung, doch nun klingt das Gesamtpaket stimmiger denn je und funktioniert ebenso akustisch wie auch mit großer Detailverliebtheit im Studio.
Im Interview erklären die beiden deswegen, warum es eigentlich kein Comeback Mitte zwanzig ist, obwohl die Medien es gerne so nennen. Außerdem werden die Gerüchte der Fans geklärt, um die Bedeutung des Songtitels „1969 – Conrad“ und die Verbindung zu „1953 – Hillary“ auf ihrem Debütalbum.
Razz – 1969 – Conrad
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