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Shake One über seine Top 5 ersten Rapeinflüsse

Posted in: Top 5
Tagged: Shacke One

Shacke One ist Berliner Original durch und durch. Keins der Kategorie Pashanim oder Lucio101, sondern eher der Atze, den man Tag für Tag am Späti antrifft. Den Soundtrack für dieses Rumcornern mit Molle in der Hand oder den Adrenalinkitzel mit Chromfarbe im U-Bahn-Schacht liefert er gemeinsam mit seinem Hip-Hop-Kollektiv Nordachse. Das ist alte Schule, Boom-Bap, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Aber auch Shacke One hatte natürlich seine Anfänge und Idole, die ihn auf den Weg gebracht haben, auf dem er heute ist. Welche Rapper ihn dabei am stärksten beeinflusst haben, verrät er bei Top 5.

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„Berlin Boom Bap Battle Rap“

Wer auf Old School-Rap und direkte Punchlines auf Deutsch steht, kommt um Shacke One kaum herum. 2014 taucht der Rapper erstmals Seite an Seite mit seinem Homie MC Bomber in der Rap-Landschaft auf und setzt mit dem gemeinsamen Tape einen neuen Punkt auf die musikalische Landkarte: „Nordachse“. Das Programm: „Berlin Boom Bap Battle Rap“, Flows direkt aus der Cypher und knallende Snares von Eastcoast.

Im Kreis des Nordachse-Kollektivs baut Shacke One umgeben von Freunden und Kollegen wie Tiger104er und Heiko seinen Style in den folgenden Jahren weiter aus, droppt Tapes wie „Bossen & Bumsen“, „Shackitistan“ oder den Nachfolger des Kollabo-Projekts mit MC Bomber. Die Musik, die Shacke One macht, folgt den Fußstapfen alter Rap-Legenden diesseits (Kool Savas) und jenseits des Atlantiks (Nas), aber ergänzt diese Blaupause um den gewissen Atzen-Faktor und einen gehörigen Schubser Kiez-Kultur.

Neue Sounds auf „S1“

Im Lauf seines Werdegangs öffnet sich Shacke außerdem immer wieder für Sound-Experimente weg von den 90-BPM, mehr denn je auf seinem aktuellen Album „S1“. Klar, da gibt es weiterhin Boom-Bap à la Mobb Deep wie bei „Vogelperspektive“ oder Rücken-an-Rücken-Flows mit den üblichen Verdächtigen auf „Endstation S1“. Aber Shacke One wagt auch viel Neues: „Papi Chulo“ ist ein Ausflug in die Welt der lateinamerikanischen Rhythmen, während der „Diskohengst“ die Plattenregale von Funk bis Soul durchwühlt.

All diese musikalischen Entscheidungen sind durch die Sozialisation von Shacke One geprägt, die der Rapper nun bei „Top 5“ mit uns teilt. Er spricht über die großen Idole und Einflüsse seiner Anfangszeit, über die OGs, die seinen Sound geformt haben und über ein gewisses Duo aus Atlanta, das ihn zu den etwas ausgefalleneren Momenten auf der neuen Platte verleitet hat. 

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