Sir Simon und Burkini Beach im Videointerview: „Einmal ist man auf Musikerseite und dann wieder Produzent“
Simon Frontzek und Rudi Maier, besser bekannt als Sir Simon und Burkini Beach, sind durch viele Projekte wie Produzentenarbeiten und gemeinsames Touren in der Live-Band von Thees Uhlmann eine unschlagbare Einheit geworden. Kein Wunder also, dass beide für die Produktion ihrer neuen Alben den jeweils anderen als Produzenten ausgewählt haben.
In einer fünfmonatigen, intensiven Studiophase sind so die beiden Alben „Repeat Until Funny“ und „Best Western“ entstanden, was für die Musiker eine ständige Abwechslung zwischen Produzentenpult und Musikercouch bedeutet hat.
Gemeinsam einsam
Die beiden finden es wichtig, mit Menschen zusammenzuarbeiten, anstatt einen Egotrip zu fahren, wollten aber gleichzeitig beide ihr eigenes Album herausbringen – und sind so auf die Idee mit der gegenseitigen Produktion gekommen, gemeinsam einsam quasi.
Herausgekommen sind zwei wunderbar melancholische Musikstücke, die beide ihren jeweils eigenen Stempel haben, aber dennoch auch die Unterschrift des anderen tragen.
Nicht zuletzt wegen des Songs „Not Coming Home“, der beide Alben abrundet und mit ganz klassischem Gitarren- und Klaviersound genau diese Musik verkörpert, für die wir Sir Simon und Burkini Beach kennen und lieben. Thematisch schaffen die beiden es besser denn je, den Zeitgeist und die generelle Grundstimmung der Gesellschaft zu repräsentieren ohne den:die Hörer:in moralisieren zu wollen.
Im Interview verraten Sir Simon und Burkini Beach außerdem, worin sie sich songwritingtechnisch unterscheiden, was es mit dem Titel „Repeat Until Funny“ auf sich hat und was nun nach den Releases noch alles so ansteht.
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