Vienna Calling: LAVENDER, Yosho, Sadi und Fanny im Portrait
Sommer in Wien? Schon Ernst Palicek wusste, dass das ausgezeichnet matcht! Wir haben uns auf in die österreichische Hauptstadt gemacht, um gleich vier aufstrebende Newcomer:innen beim Camp der Agentur Bad Company über die Schulter zu blicken. Veranstaltet wurde das Get-together in Zusammenarbeit mit Motor Music und der GEMA und brachte an einem Wochenende über 40 Artists und Producer:innen zusammen. Gemeinsam wurde geschrieben, experimentiert und einander inspiriert.
LAVENDER: In der Ruhe liegt die Kraft
Als wir Lavender im Studiogarten treffen, liegt diese wohltuende Ruhe in seiner Stimme, die irgendwie sofort nachvollziehbar macht, warum er sich nach einer Pflanze benannt hat. Lavendel – seine Lieblingsfarbe, sein Vibe, sein Naturell. „Ich bin ein sehr ruhiger Mensch“, sagt er und lächelt, als würde das die Sache schon erklären.
Yosho: Zwischen Vergangenheit und Zukunft
Mit „Andere Stadt“ hat Yosho im letzten Jahr seinen Durchbruch gefeiert – der Moment, in dem aus Intimität plötzlich Öffentlichkeit wird. „Es war intensiv“, erzählt er. Nicht, weil er glaubt, jetzt am Ziel zu sein, sondern weil Anerkennung nach Jahren des Arbeitens eine besondere Sorte Erleichterung ist. Türen, die sich geöffnet haben. Menschen, die in sein Leben gekommen sind.
Sadi: Wien im Blut und EDM im Kopf
Sadi läuft uns schon auf dem Weg zum Stadtpark in die Arme – die Art von zufälliger Begegnung, die nur in Wien passieren kann. Er kommt hierher, er kennt die Stadt, und vielleicht ist genau das der Grund, warum sein Sound so direkt und gleichzeitig so offen klingt. Rap als Basis, EDM als Spielfeld.
Fanny: Zwischen Soundcloud und Tapetenwechsel
„Intensiv, aber inspirierend“, beschreibt Fanny im Stadtpark die letzten Tage im Camp. Sessions mit fremden Artists, bei denen man automatisch aus der eigenen Comfort Zone rutscht – und neue Ideen mitnimmt. Ihre Musik beschreibt sie als „antreibend, tanzbar, echt“. Drei Worte, die man sofort spürt, wenn man mit ihr spricht. Ihre Geschichte beginnt auf SoundCloud, mit 15, 16, englischen Vocals und YouTube-Type Beats im Kinderzimmer. Dann Pause fürs Abi. Dann Wien – und plötzlich eine neue Welt.
In diesem Potrait erwarten euch also vier spannende Artists, vier Perspektiven – und eine Stadt, die sie in diesen Tagen verbindet.
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