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Weintasting mit Sebastian Madsen: „Der Wein der Toten Hosen muss wie das Cover von ‚Opel-Gang‘ schmecken.“

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Sebastian Madsen hat kürzlich sein erstes Soloalbum „Ein bisschen Seele“ veröffentlicht, das dem Titel nun wirklich so gar nicht gerecht wird. Es hätte eher „Ein bisschen viel Seele“ heißen müssen, denn diese Soul-Einflüsse stehen seinem Songwriting und seiner Stimmer erstaunlich gut. Er selbst erklärt seinen neuen Sound so: „Die ersten Ideen entstanden aus Corona-Frust, Langeweile und Liebeskummer. Zu Liebeskummer passt ja Soul-Musik, deswegen habe ich Sachen wie Otis Redding, Curtis Mayfield oder Amy Winehouse gehört – und irgendwann einfach angefangen, selbst Lieder zu schreiben.“

Zum Album gibt es auch eine eigene Wein-Edition – eine Kooperation mit der Winzerei, die den Lieblingswein seiner Stammkneipe liefert. Der Clou dabei: Die Songtitel sind sozusagen die Mengenangabe auf der Flasche. Ihr könnt also bei „Ein bisschen Seele“ den ersten Schwips spüren, schon recht früh sagen „Ich löse mich auf“, kurz über „Die Einsamkeit“ sinnieren, auf halber Strecke „Immer nur am Handy“ sein, um dann ins Drunk-Texting zu verfallen und „Baby, ich liebe dich“ in eine DM zu schreiben, bevor dann am Ende das Licht aus oder die Lampen vollends angehen und du bei leerer Flasche „Gefühle für dich“ entwickelst. Eine, äh, ganz normale Suff-Eskalation also.

Wir haben Sebastian einfach mal eingeladen, die Konkurrenzprodukte und seinen eigenen Wein zu testen. Dabei entpuppt sich der Madsen-Sänger als ziemlich amüsanter Kritiker. Über den Wein der Toten Hosen sagt er zum Beispiel: „Ich erwarte eigentlich, dass der so schmeckt wie das Cover von ‚Opel-Gang‘.“ Beim Rosé von Blümchen freut er sich über die passende Farbgebung und am Ende erklingt sogar noch Snoop Dogs Stimme aus einer Weinflasche – und ja, das passiert wirklich. Also, viel Spaß beim Schauen, holte euch nen guten Tütenwein – uuuuund: Cheers!

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