VUT Indie Awards 2022: Das sind die Nominierten – mit u.a. Grim104, Power Plush und Mavi Phoenix
Auch wenn es inmitten von lockerem Duzen und Rumschäkern auf diversen Events manchmal anders erscheint: Die Musikindustrie ist natürlich in erster Linie eine Industrie und wie jede ihrer Art von Kohle getrieben. Daran ist erstmal nichts verkehrt, aber umso schöner finden wir es, wenn Playlisten-Hickhack und Label-Hierarchien mal keine Rolle spielen und es einfach nur um die Musik geht.
Zehn Jahre VIA
Unter diesem Anspruch finden seit mittlerweile zehn Jahren die VUT Indie Awards, oder kurz: VIA, statt die nun 2022 ihr Jubiläum feiern. Verantwortlich für diese Preisverleihung ist der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT), der es sich zum Ziel gesetzt hat, Akteur:innen der Musikbranche in verschiedenen Kategorien für Kreativität und Qualität, statt monetärem Erfolg auszuzeichnen. Dabei hatte die Jury in der Vergangenheit oft einen guten Riecher: Danger Dan hat bereits einen Preis abgeholt, genauso auch die großartige neuseeländische Songwriterin Aldous Harding.
Für das diesjährige Jubiläum, das im Rahmen des Reeperbahn Festivals abgehalten werden soll, wurde das Auswahlverfahren nun umgestaltet. Eine umfangreiche Gesamtjury hat knapp 400 Künstler:innen, Unternehmer:innen und Projekte beim VIA eingereicht. Im nächsten Schritt haben Fachjurys, bestehend aus Expert:Innen mit verschiedenen Hintergründen und Geschäftsbereichen, diese riesige Auswahl auf eine Shortlist mit drei Nominierten herunter gedampft, die nun bekannt gegeben wurde.
Die Kategorien lauten dabei: Beste*r Newcomer*in, Bester Act, Bestes Album, Bestes Label, Bestes Experiment sowie Best New Music Business und beinhalten neben vielen anderen spannenden Projekten auch einige DIFFUS-Lieblinge wie Mavi Phoenix, Power Plush, Grim104 oder M. Byrd. Die gesamte Liste findet ihr im Anschluss. Verkündet werden die Gewinner:innen dann am 22. September im Schmidts Tivoli im Rahmen des Reeperbahn Festivals.
VIA 2022 – Shortlist-Nominierungen
Beste*r Newcomer*in
M. Byrd
Nashi44
Power Plush
Bester Act
Grim104
Mavi Phoenix
Perera Elsewhere
Bestes Album
Anika – “Change”
Slut – “Talks of Paradise“
Sophia Kennedy – “Monsters”
Bestes Label
Bureau B
Duchess Box Records
Feral Note
Bestes Experiment
DIANA
Maurice Summen – “PayPalPop”
Messer – Avatar-Konzert
Best New Music Business
Alvozay
Black Artist Database
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