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„Weg Da“: Hotboy Chado und Naru erleben einen Glow Up

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Tagged: Hotboy Chado

Letztes Jahr wurde Deutschland von einer großen, genreübergreifenden Newcomer-Welle erfasst. Viele neue KünstlerInnen und Formationen fuhren dabei die Strategie, den Markt fast wöchentlich mit neuem Output zu versorgen und sich so einen Namen zu machen. Es gibt aber auch diejenigen, die ihre Releases etwas exklusiver behandeln und eher durch Abwesenheit und einer geheimnisvolleren Art glänzen. Genau so ein Künstler scheint Hotboy Chado zu sein, der mit „Twistem“ im Juli des letzten Jahres sein Debüt feierte. Schon sein erster Song zeigte eindrucksvoll, dass wir von Chado zukünftig einen Sound erwarten dürfen, der zwar von den Konventionen in Amerika beeinflusst ist, in letzter Konsequenz aber dank der einmaligen Wortwahl und des ebenso einmaligen Flow-Gefühls des Hotboys extrem erfrischend ist.

Für seinen nunmehr dritten Streich namens „Weg Da“ holt sich der Rapper Unterstützung des Dortmund-Homies Naru. Zusammen bringen die beiden eine unverwechselbare Attitüde und Energie auf den treibenden und 808s-lastigen Beat von Vanta. Im Part von Hotboy Chado hört man unweigerlich, wie versiert der Newcomer ist, was Referenzen in seinen Texten angeht: „You wanna know wie Dave / Baka, live up to my name / Lukaku, wenn ich race / frag ’n Skepta, it ain’t safe“. Für uns ein Zeichen, dass wir in Zunkunft noch Großes von dem Newcomer erwarten dürfen.

https://youtu.be/erNZM-CMBbQ
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