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What’s Poppin? Neue Musik von Earth Gang, Kodak Black & Jean Dawson + Verlosung

Posted in: What's Poppin?

Denzel Curry feat. Slowthai – Zatoichi

Schon im Januar hat Denzel Curry mit „Walkin“ demonstriert, dass er drauf und dran ist, sich mit dem kommenden Album „Melt My Eyez See Your Future“ in ein neues Kapitel seiner Karriere zu stürzen. Während diese Single wie ein Sci-Fi-Western samt Beatswitch daherkam, verschlägt es den Rapper aus Florida für das neue Musikvideo „Zatoichi“ in einen tropischen Urwald. Und auch musikalisch taucht Denzel Curry wortwörtlich in den Dschungel ein: Im Instrumental treffen sachte Vocal-Samples auf stolpernde Jungle-Beats. Über diese unkonventionelle Produktion flowt Feature-Gast Slowthai in der Hook, während Denzel im Video eine astreine Kampf-Choreographie im satten Grün abliefert.

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Lil Durk – Ahhh ha

Es bleibt hitzig in Chiraq. Seit Drill-Rapper King Von im November 2020 bei einem Konflikt erschossen wurde, taucht sein Name immer wieder in Songs auf – sowohl als Hommage wie auch als Diss. Nun äußert sich sein ehemaliger Label-Chef und enger Freund Lil Durk in seinem neuen Song „Ahhh ha“. „Don’t respond to shit with Von / I’m like fuck it, you trippin, go get your gun“, heißt es in der Hook. Obwohl sich Durk hier resistent gegenüber Sticheleien gibt, gibt es kurz darauf einige Ansagen gegen YoungBoy Never Broke Again. Dieser hatte zuletzt immer wieder über King Von gespottet – sehr zum Missfallen von Lil Durk. Wie so oft im Straßen-Rap folgt also auf Gewalt nur noch mehr Gewalt. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Konfrontationen weiterhin nur lyrisch ausgetragen werden. Denn dann stehen die Chancen gut, dass Banger wie „Ahhh ha“ dabei heraus kommen, statt verlorene Rap-Talente.

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Kodak Black – Back For Everything (Album)

Mit seinem neuen Tape „Back For Everything“ meldet sich Kodak Black zurück, um sich alles zu holen, was ihm zusteht. Wobei man von „Weg sein“ bei dem Rapper aus Florida kaum sprechen kann. In den letzten Wochen und Monaten hat uns Kodak zuverlässig mit Singles über Wasser gehalten und die Vorfreude auf sein neues Projekt ins Unermessliche gesteigert. Insbesondere „Super Gremlin“ hat mich da mit seinen Kinderchören in der Hook schon bei der Veröffentlichung umgehauen und seit dem via TikTok und Co. nur noch mehr Momentum gewonnen.

Überhaupt: Unter den 19 Songs sind einige dabei, die im Kopf bleiben. Ob es die langjährigen Gefängnis-Aufenthalte sind oder die ständigen Frisur-Wechsel: Kodak hat sich seit seinem Durchbruch 2016 gut gemacht. Die Songs mäandern weniger vor sich, trotzdem hat der Rapper nichts von seiner Eigensinnigkeit eingebüßt und tobt sich an jeder Ecke mit ungewöhnlichen Flows und Stimmlagen aus.

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Erica Banks – Slim Waist

Es gibt einfach manche Tage an denen man sich nicht so recht in seiner Haut und in seinem Körper wohl fühlt. Wer heute einen solchen Tag hat, sollte sich dringendst „Slim Waist“, die neue Single von Erica Banks, reinziehen. Denn die Rapperin aus Dallas feiert sich selbst und ihren Körper einfach nur ab – und diese selbstbewusste Sexyness färbt beim Hören unweigerlich ab. Mit DaBaby-esquem Bounce macht Erica Banks Stimmung, während sie im Musikvideo mit ihren Girls eine Videothek unsicher macht.

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Central Cee – 23 (Album) + Verlosung

Central Cee ist dieser Tage wohl einer der gefragtesten Künstler aus dem Vereinigten Königreich. Der Rapper veröffentlichte 2021 sein Debüt-Album „Wild West“, eine Hommage an seine Heimat West-London, und machte sich mit Hit-Singles wie „Loading“ oder „Day In The Life“ zum Newcomer der Stunde. „Wild West“ fungiert als Paradebeispiel für selbstbewussten, britischen Drill, aber Central Cee ist mehr als das.

Auf seinem brandneuen Projekt „23“ gibt es ein Crossover mit TikTok-Sensation PinkPantheress, kurz davor trifft er seine Jungs am „Terminal 5“, um mit der ganzen Bande in den Urlaub zu fliegen. Trotzdem gibt es zu genüge harten Straßen-Rap wie die Allstar-Hymne „Eurovision“, auf der Central Cee mit sieben Feature-Gästen aus den verschiedensten Ecken Europas zusammen kommt. Empfohlen sei an dieser Stelle auch „Air Bnb“ – aufmerksamen Symba-Fans könnte das Sample hier bekannt vor kommen.

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Zum Release von „23“ erscheint das Projekt unter anderem im exklusiven „Germany Bundle“ mit einem Hoodie und einer CD. Wir konnten zwei dieser Pakete ergattern und verlosen 1x M und 1x L auf unserem Instagram-Kanal.

Darkoo feat. Black Sherif – Always

Die britische Drill-Szene ist bekanntlich eine sehr männer-dominierte Bubble. Dass sich dieser Status Quo auch ändern kann, zeigt die 19-jährige Newcomerin Darkoo. Im Lauf des vergangenen Jahres hat sie sich zunehmend einen Namen gemacht und surft seitdem gekonnt über die aktuelle Afroswing-Welle im Vereinigten Königreich. Für die neue Single „Always“ gibt es allerdings keine tanzbaren Afrobeats, stattdessen markerschütternde 808-Bässe und die typische Drill-Rhythmik. Trotzdem spielt Afrika weiterhin eine Rolle: Das Musikvideo wurde in Nigeria gefilmt, der Heimat von Black Sherif, der als Feature seine ganz eigene Würze zum Song hinzufügt.

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Earthgang – GhettoGods (Album)

Endlich ist sie da: Die neue Platte von EarthGang, die auf den Titel „GhettoGods“ hört. Das Dreamville-Duo hat sein neuestes Projekt mehrmals verschoben, aber nun ist die Zeit reif. Auf dem 17 Tracks starken Album gibt es natürlich einige Features von Label-Kolleg:innen wie JID, J. Cole und Ari Lennox und sogar Future lässt sich zu einem Part auf „Billi“ hinreißen. Aber auch ohne diese Feature-Gäste würde „GhettoGods“ als rundes Album funktionieren. Das liegt zum einen an der abwechslungsreichen Synergie zwischen den beiden Protagonisten Olu und WowGr8, aber auch am diversen musikalischen Angebot von Trap bis hin zu Throwback-Boom Bap.

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Blick über den Tellerrand mit Jean Dawson, Bakar und JPEGMAFIA

Hinten raus nun noch ein paar Anspiel-Tipps aus der Welt des alternativen Hip-Hops, bei denen ich mich schon fast schlecht fühle, sie in die Rap-Schublade zu sperren. Zum Einen wäre da „Porn Acting*“, die neue Single des mexikanischen Musikers Jean Dawson. Dieser hat bereits Features mit A$AP Rocky und Mac Demarco in seiner Diskographie und nach genau dieser Bandbreite klingt auch seine Musik: Jugendlich-wütender Punk-Spirit trifft hier auf unkonventionellen Sprechgesang und sprengt Genres auf eine Art und Weise, die schon Brockhampton und Dominic Fike zur Perfektion getrieben haben. 

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Stichwort Dominic Fike & Konsorten: Wer eher Bedarf nach Langspieler-Format hat, sollte mal in das neue Debüt-Album von Bakar reinhören. Der britischen Rapper und Sänger hat uns schon 2020 als Support auf Dominic Fikes Deutschland-Tour begeistert und dabei fast dem Haupt-Act die Show gestohlen. Seine neue Platte „Nobody’s Home“ fällt deutlich zurückgenommener und introspektiver als Jean Dawsons Coming Of Age-Punk aus, überzeugt dabei aber mit ihren eigenen Qualitäten. 

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Wer es besonders experimentell mag, wird in dieser Woche bei Jpegmafia fündig. Der Musiker aus Alabama ist mindestens genau so sehr Produzent wie auch Rapper und lebt das auf seinen Projekten komplett freigeistig aus. So finden sich auf seiner neuen EP „Offline!“ Soul-Samples und rauschende Noise-Stücke gleichermaßen, so dass man sich bei keinem der fünf Songs so richtig darauf einstellen kann, was einen gleich erwartet.

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