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„Who Took The Soul“: Pictures überzeugen mit brachialem Gitarrenrock

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Wer sich die neue Pictures Single „Who Took The Soul“ mit den beiden letzten Veröffentlichungen „Repeater“ und „Rockets“ im Hinterkopf anhört, kann sich über die Vielseitigkeit der Band nur wundern. Während die vorangegangenen Vorboten des Albums „IT’S OK“ eher hymnenartig, groß und episch waren, kommt „Who Took The Soul“ wieder auf dem Boden der Tatsachen an – und dort klingt es rotzig, intensiv und vollkommen unprätentiös.

Eine Sache bleibt aber immer gleich: Der zeitlose Sound. Bereits zu Union Youth-Zeiten – so das Vorgängerprojekt von Pictures – haben die Musiker sich nicht an aktuellen Trends orientiert, sondern einfach gemacht, was sich für sie selbst gut anhört, auch wenn sie damit „komplett out“ sind, wie sie selbst sagen. Der organische Indie-Rock der Band baut von der ersten Sekunde an auf einem soliden Gitarrenfundament Spannung auf und kommt wuchtig, brachial und facettenreich daher. Der Sound ist zeitlos, ohne alt zu wirken und modern, ohne sich anzubiedern – und damit wirklich etwas Besonderes. 

Pictures – Who Took The Soul

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Das Video zu „Who Took The Soul“ peitscht die Band über das Dach der Hamburger Cloud Hill Studios und setzt gewohnt energisch ungeahnte Energien in den Musikern frei. Es spielt mit einer Retro-Atmosphäre, bedingt durch schwarz-weiß Filter und lockere Kameraführung – eine Hommage an Oasis mit ihrem Musikvideo zu „Supersonic“?

Inhaltlich ist der Song sehr persönlich, wenn auch auf ironische Art und Weise, wie Sänger Maze betont: „Im Leben geht es um Haltung und nicht darum zu gewinnen. Ich halte es für wichtig, die eigenen Ziele nicht den Umständen anzupassen.“ Ein guter Einblick auf „IT’S OK“, das dritte Album von Pictures, welches am 28. Januar veröffentlicht wird. Denn laut Band wird der Longplayer sehr intensiv und „gibt einen Blick auf die Seele“ der Musiker frei – bleibt also abzuwarten, was die Band auf Albumlänge noch alles von sich preisgibt.

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