„Wie du manchmal fehlst“: Zartmann und Ski Aggu läuten den Sommer gefühlvoll ein
Die Berliner Künstler Zartmann und Ski Aggu haben sich für ihre Single „Wie du manchmal fehlst“ das erste Mal zusammengetan. Aus dieser unerwarteten Kombo ist ein Sommerhitanwärter entstanden, der sein Ding irgendwo zwischen Pop, sonnigem 2010er House und Indie-Singer-Songwriter-Vibes macht. Dabei zeigen sich beide Rapper von – für zumindest Aggu ungewohnt – gefühlvoller, gar verletzlicher Seite.
Zartmann und Aggu – Was für ein Duo!
Ski Aggu ist durch Hits wie „Friesenjung“, „Party Sahne“ oder seinem neusten Track „Balla Balla“ eher für Techno-zentrierte Party-Mukke bekannt. Auf „Wie du manchmal fehlst“ merkt man jedoch Zartmanns Einfluss deutlich. Der scheint nämlich mit seinem gefühlvollen Mix aus Pop und Hip-Hop und emotional geladenen Texten einen Nerv getroffen zu haben. Mit Solo-Singles wie „Fuß baumeln“ oder „Nichts für immer“ als auch als Teil der Ensemble-Single „Meinen die uns“ mit Kasi, Aaron und Antonius konnte Zartmann innerhalb kürzester Zeit Millionen von Streams verzeichnen.
Zarter Aggu
„Wie du manchmal fehlst“ schlägt dabei eine ähnliche Brücke: Zu einer gezupften Gitarrenmelodie werden Zartmanns Vocals gelayered, während eine fast Bossa Nova anmutende Bassline den Beat für Aggus Strophe bereit macht. Der rappt ungewohnt offen und verletzlich über die Schattenseiten von Ruhm und Reichtum: „Ich bin jetzt seit paar Monaten reich / Doch fühl mich so arm, bist du nicht in meinem“ und fügt sich so in seinem Vermissen nach Nähe und Geborgenheit aber reibungslos in Zartmanns Erzählungen ein.
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