Yael & Loop entführen uns mit dem Video zu „Schüsse“ in den Marihuana-Outerspace
„Schüsse“ ist ein Song aus dem Kollabo-Album „Up & Out“ von Yael & Loop, der sich mit ihrer Hingabe zu Hanf auseinandersetzt. „Manchmal fühle ich mich als könnte ich keinem vertrauen / Manchmal höre ich Schüsse in meinem Traum / Manchmal denk’ ich an nichts anderes außer an Weed / Mittlerweile ist das Zeug für mich wie Medizin“ heißt es eingangs schon in der Ohrwurm-Hook. Passend, denn in ihren Parts beschreiben die beiden RapperInnen, welche Dämonen und Gedanken sie mit ihrem Konsum in die Flucht schlagen. Auf einem zeitgeistigen und sphärischen Beat weint Yael „Purple Rain“ und hofft, sich auf der Reise des Lebens doch noch selbst zu finden. Loop hingegen fragt sich im vollgerauchten Zimmer scheinbar manchmal, warum er das Ticken an den Nagel gehangen hat. Im dazugehörigen Video entführen uns die beiden mit einem animierten Video in eine Marihuana-Futurama Welt, in der Aliens an Bongs hängen und Planeten mit Wegweisern beschildert sind, die gen „Weedtopia“ zeigen. Das Video ist vollgepackt mit Referenzen an die ikonische „Regenbogen-Boulevard“-Strecke aus Mario Kart, die Stonerfilm-Klassiker „Cheech & Chong“ und „Friday“, sowie unzähligen weiteren kleinen Details. Ein überraschend unterhaltendes Video für einen eigentlich sehr ernsten und ehrlichen Song, doch vielleicht macht gerade diese Diskrepanz das Gesamtwerk „Schüsse“ so spannend.
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