Yung Bae nimmt uns mit in seine Welt aus Disco-Streichern, Retro-Samples und Studio 54-Vibes
Auch wenn der Name zuerst vielleicht eher auf verwunderte Blicke stößt, wird nach den ersten Sekunden seines bisher bekanntesten Songs „Bad Boy“ direkt klar um wen es sich handelt: Dallas Cotton aka Yung Bae gehört nämlich zu den KünstlerInnen, die insbesondere in den letzten Monaten von der Verbreitungsmacht des Sozialen Netzwerks TikTok profitierten. Mit seiner Single „Bad Boy“ aus dem Jahr 2019 erzielte der Produzent aus Portland nicht nur über 40 Millionen Spotify-Streams, sondern erreichte auch mehr als zwei Milliarden Views auf knapp eine Millionen Videos, die musikalisch von eben genanntem Song untermalt wurden. Kein Wunder also, dass der junge Künstler vor wenigen Woche gemeinsam mit US-amerikanischen Musikgrößen wie Wiz Kalifa, bbno$ und MAX eine überholte Version des Internethits lieferte. Trotz der Featuregäste verliert der futuristische Funkstyle-Track aber keineswegs an Leichtigkeit und trägt weiterhin Yung Baes Handschrift, bestehend aus Disco-Streichern und Retro-Samples. Auch für seine aktuelle Single „Revolving“ hat sich der 26-Jährige tatkräftige Unterstützung vom US-amerikanischen Singer-/Songwriter Marc E. Bassy geholt und veröffentlicht getreu seines Stils eine genreübergreifende tanzbare Funk-Nummer mit Jazz-, oldschool Hiphop- und Studio 54-Disco-Einflüssen. „Die Arbeit an dem Track begann vor fast einem Jahr, einfach durch ein paar Spielereien im Studio – und dann wurde er mein Lieblingstrack. Mit Marc wollte ich schon eine Weile lang zusammenarbeiten.“, verrät Yung Bae. Ebenso nostalgisch wie der Sound von „Revolving“ ist auch das dazugehörige Musikvideo in dem wir den Kurzfilm „The Heartbreak Prom Date“ im 80er-Jahre Stil erleben und der überraschenden Wendung eines missglückten Prom-Dates mit sehr viel Humor folgen dürfen.
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