Yung Hurn will nichts mehr fühlen
Viele Wolken, Blätter auf dem Boden und der Wald zeigt sich von seiner nudistischen Seite. Es ist Herbst und für die kommende Kälte hat der österreichische Rapper seinem Leid freien Lauf gelassen. In „Nichts mehr fühlen“ gesteht er sich seine emotionale Zerbrechlichkeit ein. Zwischen Selbstzweifel, Benzos und eiskalter Einsamkeit, Yung Hurns Lyrics erscheinen deutlicher als noch zu „Y“-Album Zeiten: „Ich will nichts mehr fühl’n (Nein) / Ich will nichts mehr spür’n (Nichts spür’n) / Ich weiß, die Tabletten sind schlecht, was kann ich dafür? (Oh, Gott) / Wenn ich nicht mehr will, dich lieben macht kein’n Sinn (No, no) / Baby, bitte vergiss mich nicht“. Zur Mitte des Songs kanalisiert Yung Hurn außerdem seinen inneren Bo Vier und bedient sich an diversen Stimmeffekten. Das dazugehörige Video erscheint in einer düster-verträumten Ästhetik, die trotz der warmen Farben mit einer gewissen Tristesse spielt. Endlich neuer und vielversprechender Output des Wahlberliners, der Lust auf mehr Gefühl und Amore macht.
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