Dickicht – Yung Kafa & Kücük Efendi veröffentlichen neues Mixtape und Musikvideo in Echtzeit
Wenn RapperInnen in der Vergangenheit ihre Identität verschleiern wollten, dann wurde gern zur Totenkopf-, Panda-, oder Fuchsmakse gegriffen. Aktuell gibt es ein Duo im Deutschrap, das die Funktion einer Maske ins Digitale übertragen hat, aus analogem Plastikschutz mit Gummiband wird die Ganzkörper-Photoshop-Maske. Statt Schweißperlen hinter undurchlässigem Textil, heißt es bei Yung Kafa & Kücük Efendi Pixel-Party im Gesicht. Aber nicht nur die Geheimhaltung der eigenen Persona haben die beiden ins digitalisierte Jetzt gedacht, auch ihr Sound beschreibt sich seit jeher als experimentell und futuristisch. Nachdem sie im April vergangenen Jahres mit der Veröffentlichung ihres Mixtapes „Uboot“, knapp 40 Minuten Kopfstimme und fast schon psychedelisch anmutende Instrumentals als ihren charakteristischen Sound definierten, erschien letzten Freitag mit „Dickicht“ der Nachfolger. Der eigene musikalische Katalog, inhaltlich bestehend aus romantischen Eingeständnissen und völliger Hingabe an einen vor Luxus triefenden Lifestyle wird um 14 Songs erweitert. Darunter auch die jüngst veröffentlichte Single „Audemars 69“, die sich einerseits zwar in die vermutlich unzähligen Oden an Luxusuhren einreiht, immerhin aber ein weiteres Label neben Rolex oder Breitling einführt. Das dazugehörige Video featured die Comic gewordene Ausführung einer solchen Uhr in Echtzeit. Zwölf Stunden lang können Fans besagten Song in Dauerschleife hören und dabei auf Ziffernblatt und Zeiger starren. Da der „Audemars 69“ im Original 3:53 Minuten lang ist, bricht der Song beim erneuten Zwölf-Uhr-Schlag abrupt ab.
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