Zartmann veröffentlicht neue Single „Weißt du überhaupt noch wer ich bin?“
An Zartmann kommt spätestens seit seinem Nummer eins Hit „Tau mich auf“ niemand mehr vorbei. Erst Ende Februar nahm der Berliner dafür den deutschen Musikautor:innenpreis für das „erfolgreichste Werk“ entgegen. Mit dem Release von „Weißt du überhaupt noch wer ich bin?“ zieht der Musiker jetzt nach etwa einem Jahr pünktlich zu seinem Tourfinale in Berlin nach. Im Song fangen drückende Bässe und flirrende Synthesizer die Hitze einer Clubnacht ein, während der Text die eiskalte Realität einer gescheiterten Verbindung offenlegt.
Zartmann: „Du liebst nur, was einmal war“
Zartmann singt von einer Begegnung im Club, die von Nostalgie vergiftet ist. Die Zeilen machen deutlich, dass hier zwei Menschen versuchen, ein Feuer zu entfachen, das längst ausgebrannt ist: „Weißt du überhaupt noch, wer ich bin? Weißt du überhaupt noch, wie wir war’n? Fremde Worte aus dei’m Mund, du liebst nur, was einmal war“. Mit der Zeile „Willst mein Haus löschen, wenn deins brennt“ skizziert Zartmann ein Bild von emotionalem Egoismus und der verzweifelten Suche nach Heilung bei einer Person, die man eigentlich gar nicht mehr kennt. Das Musikvideo mit Special Guests und langjährigem Freund Aaron und Schauspieler Bjarne Mädel liefert ein intensives visuelles Zusammenspiel. In atmosphärischen Bildern wird die im Text besungene Entfremdung greifbar gemacht.
Vom Newcomer zum Popkulturellen Phänomen
Sollte Zartmann hier seine eigene Erfahrung besingen, kommt man um die Frage, ob zur Entfremdung auch sein rasanter Aufstieg in der deutschen Popwelt beigetragen hat, nicht herum. Die Zahlen, die Zartmann seit seinem Durchbruch verzeichnet, sind beeindruckend: Über 200 Millionen Streams für „tau mich auf“, zwei 1Live Kronen und ein BAMBI zieren bereits seine Vitrine. Dass er nun vom BVMI offiziell zum „Newcomer of the year“ gekürt wurde, ist kaum verwunderlich, denn er füllt gerade die größten Hallen des Landes. Ob er mit „Weißt du überhaupt noch wer ich bin?“ an den Erfolg in 2025 anknüpfen kann, ist bislang unklar, dem emotionalen Indie bleibt er damit aber allemal treu. Wenn Ihr mehr über Zartmann und seinen Aufstieg erfahren wollt, empfehlen wir unsere vierteilige Dokureihe über ihn.
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