Blumenwiese und Synthesizer bei Zsá Zsá
Schauspielerin und Musikerin Zsá Zsá ist neben Haiyti oder TYM eine weitere Künstlerin, die Hyperpop nach Deutschland bringt. In ihren ersten Singles „Pull Up Flex“ und „Scare Me“ verbindet sie Elemente aus Elektro, Hip-Hop und Pop.
Zsá Zsá – Issues
Ihre neue Single „Issues“ hebt sich durch seine Zurückgenommenheit von den anderen beiden Songs ab und ist geprägt von ruhigen, traumartigen Synthies, die nach dem ersten Refrain unerwartet in Akustik-Gitarren Klängen münden – ganz im klassischen Singer-Songwriter Stil.
Zsá Zsá borgt sich Caspers Blumeninsel
Diese Kombi macht den Song besonders warm und innig und Zsá Zsá beweist, dass sie ihren ganz eigenen musikalischen Weg geht. Wie dieser visuell aussehen kann, zeigt sie im Musikvideo, bei dem sie Co-Regie führte. Auf einer kleinen, bunten Blumeninsel sitzend singt sie über ihre Bedenken bezüglich einer Beziehung. Dabei ist die anfangs distanzierte Kamera am Ende ganz nah bei der Künstlerin. Eine (weniger leuchtende) Blumen-Insel ist bereits in Caspers Musikvideo zu „Alles war schön und nichts tat weh“ zu sehen und kreiert bei Casper sowie auch bei Zsá Zsá eine wohlige Intimität.
Wie es bei einem Set so abläuft, weiß Zsá Zsá auf jeden Fall schon lange, denn als sie als Trude für „Die Wilden Hühner“ vor der Kamera stand, war sie gerade mal elf Jahre alt. Seitdem ist eine Menge Zeit vergangen und wir sind schon ganz gespannt, in welchen außergewöhnlichen Musikvideo-Sets sie sich in Zukunft bewegen und welchen Sound sie uns dazu liefern wird.
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