Zucker im Interview: „Die Stücke sind aggressiv und wütend, aber auch süß“
Mit einem Blick in ihre Diskographie, könnte man meinen, Zucker sind Newcomer, die gerade das erste mal die Luft der Musikindustrie schnuppern. Das ist allerdings Quatsch: Zucker gibt es bereits seit 2012, als sich die beiden Köpfe hinter dem Duo, Chris Schalko und Pola Lia Schulten im Pudel Club in Hamburg kennenlernen.
Ein Komet am Nachthimmel
Was folgt, ist ein kurzer, aber explosiver Sprint durch die Szene, Zucker sind ein rasanter Komet, den man verpasst, wenn man nur kurz blinzelt. Das Duo hat zu diesem Zeitpunkt nur 2,5 Songs fertig – genug um mit der Indie-Band Trümmer, die damals einen ersten kleinen Hype erlebt, auf Tour zu gehen. Zucker arbeiten mit Szeneinstanzen wie Die Sterne und Die Nerven und sogar für das Theater Bremen entsteht Musik. Nur für ein eigenes Album scheint damals irgendwie die Zeit irgendwie noch nicht reif zu sein und Zucker trennen sich 2016 – vorerst.
Die beiden Musiker:innen probieren sich mit anderen Projekten und auf Solowegen aus, bevor man dann im vergangenen Jahr doch wieder zusammen findet. Die Energie von damals ist immer noch da, das Kantige, das Subversive, und wird von Schalko und Schulten in Form ihrer Debütplatte kanalisiert – endlich. Diese haben die beiden auch eifach direkt mal selbstbetitelt.
Wieso die beiden nach so langer Zeit wieder zusammengefunden haben, wie ihr Debütalbum entstand und was es mit den Begriff „Riot Pop“ auf sich hat, das erklären Zucker im Interview.
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