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Gekommen um zu gehen: Zugezogen Maskulin besprechen in „Exit“ ihr musikalisches Ableben

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Eingangs zum Ausgang: Wenn man nach zweieinhalb Jahren Release-Pause mit einem Song zurückkehrt, der vom selbsterwählten, musikalischen Ableben handelt, kann man dann überhaupt von Rückkehr sprechen? Grim104 und Testo sind gekommen um zu gehen – naja, zumindest wollen sie mit „Exit“ schon mal in aller Öffentlichkeit darüber nachdenken, wie man das von der Bildfläche Verschwinden ohne Eingeständnisse an die eigenen, ursprünglichen Vorsätze gestaltet. „Ach du scheiße, ja so wollt ich niemals sein“ wacht man dann eines Tages zwischen Radiopop-Features und Supermarkt-Jingles auf und merkt viel zu spät, dass der einst würdevoll geplante Rückzug aus einer über den Kopf gewachsenen Szenerie an die vielleicht letzte große Finanzspitze verschenkt wurde. „Mit Mitte 30 noch mit euch zu streiten so wie Fler, ist meine Hölle in den leuchtendsten Farben“ – bevor Zugezogen Maskulin also eines Tages in der selbstvollzogenen Entwürdigung erwachen, wird schon mal das vergoldete Feuerzeug aus hölzernen Untiefen gekramt. Kontrolliertes Abbrennen, statt unbändiges Höllenfeuer. Wie ernst und zeitnah der musikalische Rückzug tatsächlich ist, bleibt abzuwarten. Mit „Exit“ gibt es allerdings nicht nur den ersten Rückzugs-Entwurf, sondern auch Vorgeschmack auf das kommende Album „10 Jahre Abfuck“.

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