Zusammen mit Jorja smith veröffentlicht OG Keemo eine neue interpretation von „216“ und kündigt sein zweites album „Mann beisst hund“ an
Das überraschende Release von OG Keemos jüngster Single „Malik“ ist noch keine zwei Wochen her. Nichtsdestotrotz geht es bei dem Mannheimer Rapper zum Endes des Jahres nochmal Schlag auf Schlag: Im Rahmen der neuen Machiavelli-Sessions, welche in Zusammenarbeit mit dem WDR Funkhausorchester und (inter-)nationalen KünstlerInnen entstehen, wurde heute eine besondere Interpretation von Keemos politisch geladenen Songs namens „216“ veröffentlicht und zwar mit niemand geringerem als Jorja Smith als Stargast. Die britische Sängerin stellte ihren Durchbruchshit „Blue Lights“ zur Verfügung, welcher sich, ähnlich wie „216“, ebenfalls mit rassistisch motivierter Polizeigewalt auseinandersetzt. „Für die “Machiavelli Session” performen Jorja und Keemo eine Hybridversion ihrer Songs “Blue Lights” und “216”, die 2020 auf traurige Weise immer noch aktueller wurden. Es ist ein Dialog zweier Perspektiven auf die selben Realitäten, auf Willkür und Widerstand, strukturellen Rassismus und schwarze Selbstermächtigung“heißt es im Pressetext. All zu viel möchten wir gar nicht über die besondere Performance von Jorja und Keemo vorweg nehmen, denn idealerweise sollte man das stimmungsvolle Video unvoreingenommen auf sich wirken lassen und die Gänsehaut genießen. Doch damit nicht genug, denn OG Keemo hat sein neues Album „Mann beisst Hund“ (Eine Referenz aus seinem Song „55“ für den 16. April 2021 angekündigt, welches scheinbar nahtlos an seinen Vorgänger „Geist“ anknüpft und seine Adoleszenz in der Hochhaussiedlung behandeln wird. Mit „Malik“ durften wir vor zwei Wochen ohne es zu wissen den ersten der drei (halbfiktiven) Protagonisten kennenlernen. Die anderen beiden heißen übrigens Yasha und Keemo, versteht sich. Selbstredend ist das Album eine Funkvater Frank Produktion, ein weiterer triftiger Grund dem kommenden April entgegenzufiebern. Bis zum Frühling darf Mensch sich also warm anziehen und häppchenweise den Musik gewordenen Film genießen, den Franky und Keemo auf Rap-Deutschland loslässt.
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