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Zuwachs bei Grand Hotel van Cleef: Arxx machen queeren, britischen Pop-Rock

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Clara und Hanni bilden das queere, britische Duo Arxx. Unter diesem etwas unintuitiv aussprechbaren, aber prägnanten Namen verbinden die beiden den Garage- und Alternative-Rock der 2000er mit modernem Pop-Appeal. „Imagine Taylor Swift if she only ever listened to Nirvana, sagen sie selbst dazu. Ebenfalls sehr Rock’n’Roll ist ihre Gründungsgeschichte: Clara ist begeistert von Hannis vorheriger Band und fragt sie, ob sie eine Drummerin für eine neue Band kenne. Hanni schlägt aber vor, dass Clara selbst die Drummerin sein soll, also beginnt diese, Schlagzeug-Unterricht zu nehmen, mit dem Drum-Kit, das ihre Nachbarn entsorgen wollten. Mit ihrem frischen Sound konnte das Duo auch Acts wie Yungblud oder Fjørt überzeugen und sie auf Tour begleiten.

Ein altehrwürdiges Indie-Label

Wer nun ebenfalls auf Arxx aufmerksam geworden ist, ist Grand Hotel van Cleef, das Label, das Thees Uhlmann mit Marcus Wiebusch und Reimer Bustorff von Kettcar vor 20 Jahren gründete. Andere Artists, die schon beim Independent-Label unterschrieben haben, sind etwa Adam Angst, die bereits erwähnten Fjørt und sogar eine Zeit lang Death Cab for Cutie. Dazu können sich nun auch Arxx zählen, was das Label außerordentlich freut: „Sowas gabs lange nicht mehr im GHvC. Ne neue Band, bei der es bei allen von uns in spätestens 20 Sekunden click gemacht hat.“

Bevorstehendes Debütalbum

Und was gäbe es für einen besseren Zeitpunkt als jetzt, wo das Duo kurz davor ist, ihr Debütalbum „Ride Or Die“ am 31. März zu veröffentlichen. Für dieses haben sie sich neben etwa Indie-Rock von Kate Nash noch mehr von Artists wie Muna oder St. Vincent inspirieren lassen, die „kantigen Pop“ machen, wie Arxx es nennen. So stehen punkige Momente wie „Iron Lung“ glitzernden Synth-Pop-Ausflügen wie „God Knows“ gegenüber. Die Songs fügen sich aber reibungslos zu einem mit Ideen vollgepackten Gesamtwerk zusammen. Die ehrlichen Texte über Trennungen und mentale Gesundheit runden alles ab, was einen nur zum gleichen Fazit kommen lässt, das auch das Label zieht: „Wir freuen uns echt den Arsch ab.“

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