Zwischen NDW und Club-Sounds: Luis Ake knüpft mit der „Zeit“-EP an sein Debüt-Album an
Keine Frage: Luis Ake macht spezielle Musik. Über seine Anfänge als House-Produzent und DJ wächst der Stuttgarter schnell hinaus, trotzdem finden sich noch melancholische Spuren von Raver-Sounds in seiner Musik. Allgemein zieht sich Traurigkeit wie ein roter Faden durch Luis‘ Diskografie und vermengt sich mit Schlager-Anleihen, mit Synth-Pop und natürlich seiner charakteristischen Falsett-Stimme. Eine avantgardistische Fusion, die Luis Ake im vergangenen Jahr auf seinem ersten Album „Bitte lass mich frei“ in voller Reife präsentiert hat. An sein Debüt knüpft der Musiker jetzt mit einer neuen EP an: „Zeit“ bildet auf vier Tracks einen Querschnitt seines Könnens ab. „Lilith“ fällt beinahe schon euphorisch und clubbig aus, während „Kiew“ seinem Namen gerecht wird und mit den weit entfernten Vocals an obskure Wave-Musik aus Osteuropa erinnert. Mit dem Titeltrack „Zeit“ beschwört Luis Ake die Neue Deutsche Welle herauf und führt mit „Deine Welt“ die EP schließlich zu einem entschleunigten Ende.
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.