DIFFUS

10 Essentials von Herbert Grönemeyer

Posted in: FeaturesListen

Herbert Grönemeyer gilt nicht nur als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Musiker aller Zeiten, sondern ist zu einer Instanz in der Pop-Welt avanciert. Sein 2002 erschienenes Album „Mensch“ verkaufte sich über 3,7 Millionen Mal und der gleichnamige Song brannte sich tief in das hiesige musikalische Gedächtnis ein. Der in Göttingen geborene Musiker schafft es, große Gefühle zu formulieren, ohne dass seine Zeilen zum Kitsch verkommen, wie es in deutschsprachiger Pop-Musik so häufig der Fall ist. Obwohl die Texte oft simpel scheinen, gelingt Grönemeyer die Gradwanderung zwischen eingängigen Strukturen und einer gewissen literarischer Qualität, die den hohen Wiedererkennungswert seiner Songs garantiert. Dafür sorgt auch der einzigartige Gesangsstil des Künstlers. Sein charakteristisches Merkmal ist der Wechsel zwischen kurzen Phrasierungen, die ihn manchmal schwer verständlich machen und hymnenhaften Refrains, die nach ganz großen Gefühlen verlangen. Trotz der Traurigkeit, die in vielen seiner Songs steckt, lässt sich meist ein Funke Hoffnung entdecken. Das kurze Glück im Privaten, die Gewissheit, dass es besser werden kann, auch wenn Trennung, Schmerz und Verlust als Grundpfeiler der Existenz im Vordergrund stehen. Diese Ambivalenz macht Herbert Grönemeyer nach wie vor zu einem der beliebtesten deutschsprachigen Pop-Musikern, der den Menschen zwar Melancholie, aber auch das gleichzeitige Versprechen von etwas Hoffnung bringt. Am 9. November erscheint das neue Album „Tumult“ von Herbert Grönemeyer und um den Werdegang des Musikers zu rekonstruieren, haben wir zehn seiner wichtigsten Songs zusammengestellt.

Herbert Grönemeyer – „Alkohol“

Herbert Grönemeyer – „Was Soll Das“

Herbert Grönemeyer – „Bochum“

Herbert Grönemeyer – „Männer“

Herbert Grönemeyer – „Mensch“

Herbert Grönemeyer – „Bleibt Alles Anders“

Herbert Grönemeyer – „Der Weg“

Herbert Grönemeyer – „Musik nur, wenn sie laut ist“

Herbert Grönemeyer – „Zeit, Dass Sich Was Dreht“

Herbert Grönemeyer – „Warum“

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.