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5 Überraschungen bei Rihannas Super Bowl Halftime Show

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1. Rihanna ist schwanger.

Wer die Halbzeitshow des Super Bowls mit einem Auftritt füllen darf, spielt ohne Frage auf einer der größten Bühnen der Welt. Vielleicht nicht zwangsläufig flächenmäßig, aber mit Sicherheit in Hinblick auf das Publikum, denn neben den etwa 72.000 Zuschauer:innen vor Ort im State Farm Stadion in Glendale verfolgten weltweit etwa 800 Millionen Menschen das TV-Ereignis im eigenen Zuhause. Einen besseren Anlass hätte sich Rihanna fast nicht aussuchen können, um ihr großes Geheimnis zu lüften. Doch anders als viele dachten, handelte es sich bei diesem Geheimnis nicht um ein bevorstehendes Album oder eine Welttournee, sondern um Baby-News: Rihanna ist nämlich aktuell mit ihrem zweiten Kind schwanger. Im Mai 2022 kam ihr erstes gemeinsames Kind mit Rapper A$AP Rocky zur Welt.

Schon als sich die Sängerin zu Beginn ihres Auftritts sichtlich gerührt ihren Bauch streichelte und die Wölbung unter ihrem Overall hervorblicke, häuften sich die Spekulationen um eine zweite Schwangerschaft. Diese wurden sogar noch während des Super Bowls von Rihannas Management bestätigt und machten Rihannas und Rockys Ungeborenes so zum Co-Star des Abends. Und wer kann schon von sich behaupten, bereits im Mutterleib auf der Bühne der Halftime Show des Super Bowls gestanden zu haben?

@makeup2themaxx Rihanna SLAYED the half time show!! #rihannahalftimeshow #rihanna #rihannasuperbowl ♬ original sound – Makeup2themaxx

2. Neue Songs? Fehlanzeige!

Auf eine Live-Performance von Rihanna fieberten viele sehnsüchtig hin, schließlich ist ihre letzte Tour schon sechs Jahre her. Und insgeheim hoffte man natürlich auch, dass sie in so einem großen Moment die Gelegenheit nutzen würde, um neue Musik zu präsentieren. Dem war aber nicht so, der jüngste Song war an diesem Abend DJ Khaleds „Wild Thoughts“ aus dem Jahr 2017. Kein Teaser auf ein neues Album und nicht mal ihre Single aus dem letzten Jahr „Lift Me Up“ gab es zu hören. Dafür aber ein 13-minütiges Medley aus zahlreichen Rihanna-Hits wie „Bitch Better Have My Money“, „Work“ und „We Found Love“. Es bleibt also spannend um den Nachfolger zu „Anti“ – wenn es ihn denn gibt.

Hier mal die komplette Set-List:

„Bitch Better Have My Money“
„Where Have You Been?“
„Only Girl in the World“
„We Found Love“
„Rude Boy“
„Work“
„Wild Thoughts“
„Pour It Up“
„All of the Lights“
„Run This Town“
„Umbrella“
„Diamonds“

3. Keine Gäst:innen auf der Super Bowl-Bühne.

Rihanna ist bekannt dafür, gerne mit anderen Musiker:innen zu kollaborieren, von Drake bis Paul McCartney. Überraschend also, dass sie für ihre Halftime Performance keinerlei prominente Unterstützung auf der Bühne hatte. Die Show lieferte sie natürlich trotzdem gekonnt ab, ohne dass uns etwas gefehlt hätte, aber gerade beim Super Bowl sind unangekündigte Gäst:innen ja durchaus gern gesehen. Diskutiert wurde vor allem Jay-Z, der tatsächlich vor Ort im Stadion war; schließlich spielte sie auch seinen Song „Run This Town“ und ihren Hit „Umbrella“, auf dem er als Feature vertreten ist. Ebenfalls denkbar gewesen wäre ihr Partner A$AP Rocky. Vielleicht war aber ja auch einfach ihr Kind der Surprise-Star des Abends.

4. Rihanna braucht nicht viel – nur 280 Tänzer:innen.

Was sind eigentlich die wichtigsten Elemente einer spektakulären Super Bowl Halftime Show? Krasse Weltstars, heftige Hits, überraschende Gäst:innen, beeindruckende Bühnenbilder und talentierte Tänzer:innen. Jahr für Jahr übertrifft eine Inszenierung die andere und als Zuschauer:in bleibt da die Frage: Wie kann man das noch toppen? Scheint so, als hätten die Macher:innen der Live Show von Rihanna eine ganz einfach Antwort darauf: Mit Minimalismus. Natürlich kann man sich da die Frage stellen, ob schwebende Plattformen und – Gerüchten nach zu urteilen – 280 Tänzer:innen die Definition von minimalistisch sind. Sicher ist aber, das im Vergleich zu vergangene Halftime Shows augenscheinlich etwas weniger Budget in das Bühnenbild an sich floss.

Während The Weekend 2021 beispielsweise vor einer Art riesigen Skyline und in einem Spiegelkabinett performte oder Dr. Dre, Eminem, Snoop Dogg und Co. im letzten Jahr fast eine kleine Vorstadtsiedlung im Stadion aufbauten, fungierten bei Rihanna die unzähligen in weiß-gehüllten Tänzer:innen als eine Art „lebende“ Kulisse. 13 Minuten Choreografie auf sich teilweise bewegenden und schwebenden Plattformen absolvierten sie gemeinsam mit Rihanna, die es sich nicht nehmen ließ, auch mit Babybauch den ein der anderen Dance-Move aufzugreifen. Mehr Kulisse gab es nicht – doch vermisst haben wir das bei dem Schauspiel ohnehin nicht.

5. Umstandsmode kann auch glamourös sein.

Bei der Super Bowl Halftime Show werden die großen Geschütze aufgefahren: Glitter, Glamour und Luxus. Doch nur die wenigsten Verbinden diese Attribute wahrscheinlich mit Umstandsmode. Ein Vorurteil, das Rihanna mit ihrem Auftritt zu beheben wusste. Bereits während ihrer ersten Schwangerschaft erklärt sie der Vogue im Interview: „Als ich herausfand, dass ich schwanger war, dachte ich mir: ‚Ich werde auf keinen Fall in einem Gang für Umstandsmode einkaufen gehen‘. Tut mir leid – es macht einfach zu viel Spaß, sich in Schale zu werfen. Ich werde nicht zulassen, dass dieser Teil verschwindet, nur weil sich mein Körper verändert.“ Diese Einstellung scheint sie auch bei Schwangerschaft Nummer zwei nicht verloren zu haben.

Gestylt von Jaheel Weaver, performte Rihanna am Sonntag in einem komplett roten Outfit, bestehend aus einem Loewe-Jumpsuit, einem XXXL Daunenmantel aus Leder von Alaïa, entworfen von Pieter Mulier, und ihren MM6 Maison Margiela x Salomon High-Top-Sneakern. Spekulationen der Vogue nach zu urteilen könnte der roten Mantel eine subtile Anspielung auf den verstorbenen Moderedakteur und Kreativdirektor André Leon Talley sein, der vor seinem Tod im Jahr 2022 immer wieder mit einem auffälligen, roten Maxi-Mantel auffiel. Doch egal ob die Hommage geplant war, oder nicht: Rihanna setzt auch in ihrer zweiten Schwangerschaft mal wieder einem modische Zeichen für alle werdenden Mütter und zeigt: Schwangerschaftsmode darf bequem, aber auch glamourös sein.

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