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Für The Weeknds spektakuläre Super-Bowl-Halbzeitshow hagelt es Kritik

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Tagged: The Weeknd

Der Super Bowl – ein Spektakel für Sport – und Musikfans, das in jedem Jahr mehrere Millionen Augenpaare vor die TV-Geräte lockt und nach Spielende eines der am meisten besprochenen Themen in den Medien ist. In diesem Jahr kämpften die Tampa Bay Buccaneers und die Kansas City Chiefs im Raymond James Stadium in Tampa, Florida im Endspiel der Saison 2020 der National Football League im American Football um den Sieg. Doch was die Menschen neben dem Ausgang des Spiels, das in diesem Jahr die Tampa Bay Buccaneers mit 31 : 9 für sich entscheiden konnte, jedes Jahr aufs Neue interessiert, ist die legendäre Halbzeitshow. Diese gilt als eine der größten und wichtigsten Konzert-Ereignisse des Jahres, bei denen internationale Superstars immer wieder versuchen, sich hinsichtlich ihrer Show-Konzeption zu übertreffen.

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Während in den letzten Jahren KünstlerInnen wie Katy Perry, Lady Gaga, Maroon 5 oder Madonna die Stadien zum Ausrasten brachten und mit spektakulären Shows unvergessliche Super Bowl-Momente schafften, heizte in diesem Jahr der kanadische Artist The Weeknd rund 20.000 Gästen vor Ort (coronabedingt) sowie mehreren 100 Millionen ZuschauerInnen an den Empfangsgeräten ordentlich ein. Das Fundament seiner etwa 14-minütigen Showeinlage bildete eine eigens für diesen Auftritt angefertigte Kulisse in den Rängen des Stadions im Stil des Las Vegas der 50er-Jahre, die nicht nur mit unzähligen Neoleuchtreklame-Schildern ausgestattet war, sondern auch einen riesigen Chor beherbergte. Innerhalb seines Medleys, in dem The Weeknd ausnahmslos Hit an Hit wie „Starboy“ und „The Hills“ reihte, verschwand Abel Makkonen Tesfaye – wie der Musiker mit bürgerlichem Namen heißt – für die Performance von „Can’t Feel My Face“ sogar im Inneren der Kulisse und irrte durch die Weiten eines goldenen Spiegelkabinettes.

Das große Finale fand dann, wie es sonst eigentlich üblich für die gesamte Super-Bowl-Halbzeitshow ist, auf dem heiligen Rasen des Raymond James Stadions statt. Im rot-glitzernden Sakko und mit Hunderten TänzerInnen an seiner Seite performte Tesfaye seinen erfolgreichsten Song aller Zeiten „Blinding Lights“ und sorgte für eine unglaubliche Stimmung im Stadion, die mit dem traditionellen Feuerwerk und tosendem Beifall abgerundet wurde. Doch schon wenige Stunden später prasselten erste Hate-Kommentare auf den 30-Jähigen ein, denn als bekannt wurde, dass der Musiker aus eigener Tasche knapp sieben Millionen Dollar zum eigentlichen Show-Budget dazulegte, um die Show noch extravaganter und unvergesslicher zu gestalten, machten sich einige ZuschauerInnen laut Twitter- und Instagram-Kommentaren vergeblich auf die Suche nach den investierten Millionen. So bemängelten viele eine extrem schlechte Tonqualität in den ersten Minuten der Halbzeitshow, zu wenig Emotionen seitens The Weeknd und fehlende Special Guests. Fazit: Wie so oft, kann man es seinem Publikum wohl nie recht machen. Wir finden, dass The Weeknd mit seinem Auftritt den Anforderungen an eine Super-Bowl- Halbzeitshow mehr als gerecht geworden ist und für einige atemberaubende Gänsehautmomente gesorgt hat. Was will man mehr?

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