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Album der Woche: Alligatoah – off

Posted in: NewsAlbum der Woche
Tagged: Alligatoah

Am vergangenen Freitag hat Alligatoah sein neues Album „off“ veröffentlicht – und erregte damit schon im Vorhinein ordentlich Aufsehen. Zum einen, weil man erst anhand von geposteten Hinweisen vermutet hatte, er würde die Musik an den Nagel hängen. Das vermeintliche Karriereende stellte sich allerdings als cleverer Promo-Stunt heraus. Zum anderen, weil dann die Nachricht kam: Alligatoah goes Metal!

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Natürlich findet man auf „off“ immer noch erkennbare Alligatoah-Songs, aber es häufen sich eben auch viele Metal-Gitarren darauf an. Vor allem das Metal-Cover von „Daylight“ von den No Angels ist uns in den letzten Monaten ans Herz gewachsen. Vom poppig-weichen Sound des Originals ist hier nichts mehr übriggeblieben, stattdessen klingt der Track wie eine düstere Evil-Twin-Version des eigentlichen Hits.

Für die insgesamt zwölf Songs hat sich Alligatoah außerdem hier und da prominente Hilfe zur Seite geholt. So gibt es auf „off“ Features mit Tarek K.I.Z, Bausa, Limp Bizkit Frontmann Fred Dust und den Guano Apes zu entdecken. Außerdem konnte der Sänger und Rapper Mille von Kreator dafür begeistern, ein Gitarrensolo für den Song „Ich Ich Ich“ einzuspielen. Wir haben die Zusammenarbeit der beiden im Studio begleitet.  

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Wer jetzt denkt, Alligatoahs Metal-Ego könnte nicht auch mal gefühlvoll werden, irrt! Zwar sind die ruhigeren, emotionalen Momente auf „off“ eher rar gesät, „Partner in Crime“, das gemeinsame Duett mit Tarek K.I.Z, liefert allerdings einen solchen Moment. Wenn die beiden zweistimmig über den sanften Klavierklängen singen, vergisst man fast, dass sie eben noch ihren wortwörtlichen Partner in Crime gesucht haben und mit ihm oder ihr dann ein paar üble Pläne schmieden.

Auch wenn sich Alligatoahs Fanbase noch nicht ganz einig darüber zu sein scheint, wie sie die Metal-Einflüsse auf „off“ verkraftet, muss man dem Musiker eines lassen: Langweilig wird es mit Alligatoah nie!

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