Album der Woche: SIENNA SPIRO – Visitor
Die britische Soulsängerin Sienna Spiro verbindet auf ihrem Debütalbum „Visitor“ großen Soul, Old-Hollywood-Ästhetik und zeitlose Melancholie.
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Die britische Soulsängerin Sienna Spiro verbindet auf ihrem Debütalbum „Visitor“ großen Soul, Old-Hollywood-Ästhetik und zeitlose Melancholie.
Auf „Harmony“ greifen Brutalismus 3000, wie der Titel schon andeutet, stimmiger ineinander als je zuvor: Hinter Gabber-Kicks, Trap-Drums und aggressiver Attitüde schimmert immer wieder eine überraschende Melancholie durch. Genau deshalb ist das Album mehr als ein hedonistischer Club-Abriss.
Mit „1/1“ veröffentlicht Lavender sein erstes Tape: Auf den neun Tracks vereint der Künstler aus Wuppertal Bars, eine Reihe hochkarätiger Producer und ein Feature mit einer der vielversprechendsten Newcomerinnen des deutschsprachigen Rap-Underground.
Am 12. Juni ist Olivia Rodrigos drittes Studioalbum „you seem pretty sad for a girl so in love“ erschienen und lässt neben Eifersucht, Teenage Angst und Herzschmerz noch etwas tiefer blicken als zuvor.
Malcom Todd (Hobert), von Fans auch gerne „White Steve Lacy“ genannt, ist Nordamerikas „New Favorite Soft Boy“. Vor wenigen Tagen ist jetzt sein neues Album „Do That Again“ erschienen, ein guter Moment also, um noch einmal auf den Artist zu schauen, der längst nicht mehr nur als viraler Geheimtipp funktioniert.
Hinter dem Duo ear stecken Jonah Paz und Yaelle Avtan, die sich am New Yorker Bard College kennenlernten und ihren ersten Song „Nerves“ 2024 auf einem iPhone in der Uni-Bibliothek aufnahmen. Nach dem 16-minütigen Debütalbum „The Most Dear and the Future“ ein Jahr später haben ear mit „Rumspringa“ nun ihr zweites Studioalbum veröffentlicht.
Juju Rogers veröffentlicht mit „Pink Guitars, Spaceships N Voodoo Dolls“ ein Genregrenzen verschiebendes Album, das sich nicht nur mit persönlichen, sondern auch globalpolitischen Herausforderungen auseinandersetzt.
Mit „ICEMAN“ veröffentlicht Drake nicht nur sein erstes Soloalbum seit „For All the Dogs“, sondern verhandelt einmal mehr seine Position als einer der einflussreichsten Künstler:innen unserer Zeit. Es erscheint nach einem der größten Rap-Konflikte der vergangenen Jahre, während weiterhin Fragen zu seinem Verhältnis mit UMG im Raum stehen, und parallel zu zwei weiteren Alben, die das Release noch größer wirken lassen.
Auf seinem neuen Tape „Briefe aus Berlin“ zeigt sich Symba so persönlich wie nie zuvor und verarbeitet Liebeskummer, Verlust und Hoffnung in gewohnt pointierten Zeilen.
Noah Kahan liefert auf „The Great Divide“ Folk, Indie und persönliche Geschichten über Heimat, Erfolg und innere Zerrissenheit.