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Album der Woche: Joji – Piss In The Wind

Posted in: Album der Woche
Tagged: Joji

Seit 2018 versorgt Joji seine Hörer:innen konsequent im zwei Jahres Rhythmus mit neuen Alben. Nach seinem Album „SMITHEREENS“ im November 2022 blieb es etwas länger still um den Künstler. Nun können sich Fans aber endlich in den neuen Songs des australisch-japanischen Sängers verlieren. Auf seinem neuen Album „Piss In The Wind“ liefert Joji ganze 21 Songs – ein vermeintliches Mammutwerk also als fünftes Album?

Trotz der Vielzahl an Songs, die sich auf „Piss In The Wind“ finden lassen, beläuft sich die gesamte Albumlänge„nur“ auf 45 Minuten. Doch das tut der Intensität von Jojis Musik keinen Abbruch. Die Singleauskopplungen, die bereits vor Albumrelease erscheinen sind („Past Won’t Leave My Bed“,„LOVE YOU LESS“), dürften die Fans gut darauf vorbereitet haben, was sie von der neuen Platte erwarten können.

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Treibende Soundfelder, elektronische Klangelemente und Jojis einzigartiger, verletzlicher Gesang – die neuen Songs schließen genau da an, wo Joji zuletzt aufgehört hat. Die Sanftheit seiner Stimme führt beim Hören durch eine Atmosphäre aus ruhigen Drums und leichter Klavierbegleitung. Besonders der Track „Past Won’t Leave My Bed“ knüpft dabei an seinen Megahit „Glimpse of us“ aus 2022 an. Tracks, die mit reduzierten Instrumentals zum Innehalten einladen, liefert Joji beispielsweise mit „If It Only Gets Better“. Den Gegensatz dazu bilden Songs, die nach vorne gehen und einen schnellen, eingängigen Beat haben, wie „Love Me Better“ oder „Tarmac“. Die wabernde Stimmung, die zentrales Element von Jojis Musik ist, verpackt er auch auf „Piss In The Wind“. Den Mix aus minimalistischen Instrumentals, R&B, Hip-Hop und purer Elektronik verbindet Joji mit seinen ehrlichen Texten zu einem musikalischen Guss von Alternative-Pop.

Emotionale Überwältigung mit Joji überwinden

Joji vertont ein Wechselbad der Gefühle – und dazu gehört auch die Auseinandersetzungen mit einer vergangenen Liebe wie auf „Hotel California“, in dem Jogi singt: „You’re the best that I ever had / This‘ the first time I hope it lasts“. Die Melancholie bahnt sich ihren Weg auf Tracks wie „Tarmac“ oder „Forehead Touch the Ground“ und schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Jojij schafft mit der dichten Produktion den Ausgleich aus der drückenden Nachdenklichkeit und dem Schmerz seiner Texte.

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Unterstützung bekommt Joji auf der Platte außerdem von ein paar Featuregästen. So singt er gemeinsam mit 4batz auf „Fade to Black“: „You chose your fate, stuck with that / Hung up in my face / Can’t take it back, just fade to black“. Außerdem gibt es auf „Piss In The Wind“ Features mit Don Toliver, Giveon und Yeat. Gemeinsam transportieren die Musiker die emotionale Überwältigung des Verlassenwerdens.

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