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Album der Woche: Kayla Shyx – sad girl summer 

Posted in: Album der Woche
Tagged: Kayla Shyx

„sad girl summer“ ist – wer hätte es gedacht – der perfekte Soundtrack für den Sommer. Dabei liefert die 17 Songs starke Platte aber nicht diese klassisch-sommerlichen Indie-Gitarren-Feelgood-Hymnen. Kayla Shyxs Debütalbum ist viel eher ein Musik-gewordenes Poesiealbum, das Seite um Seite, Song um Song eine neue Emotion und eine neue Story spielerisch leicht, aber zugleich sehr intim preisgibt – und die handeln (zumindest meist) von der Liebe. 

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Auf „sad girl summer“ verarbeitet Kayla Shyx vor allem Erlebnisse, Begegnungen und die Ups und Downs ihrer eigenen Biografie aus den letzten vier Jahren. Eine Zeit, in der die Wahl-Amsterdamerin Schritt für Schritt erwachsengeworden ist. „sad girl summer“ lässt sich dabei inhaltlich in unterschiedliche Phasen einteilen. 

Kayla Shyx: Vom „sad girl summer“ zum „hot girl summer“

Die Platte startet im „sad girl summer“. Songs wie der Albumopener, „lieb dich eigentlich :(“ oder „aber ist das Liebe ??“ erzählen von traurigen Break-Ups und dem Hinterfragen der Liebe. Doch nach dem Regen kommt auch wieder Sonnenschein – und genauso leitet Kayla Shyx mit „4 Tage“ und „Bella“ nach einer deprimierenden Trennungsphase so langsam den „hot girl summer“ ein. Die Songwriterin ist offen für eine neue Liebe und so sind die darauffolgenden Tracks „blauäugig“, „Schmetterlinge“ und „Prom Night“ genau die Songs, die man in der Playlist braucht, wenn einem rosarote Herzen über dem Kopf kreisen und sich die Gedanken nur noch um den Crush drehen. Ach, kann verliebt sein, schön sein!

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In der zweiten Hälfte der Platte ist Kayla Shyx dann endlich angekommen! Nicht zwangsläufig in einer neuen Beziehung, doch vor allem bei sich selbst. In „Keine Zeit/Selbstmitleid“ setzt sich die 23-Jährige mit der Beziehung zu ihrem Vater auseinander, zu dem sie vor einigen Jahren den Kontakt abbrach. „Hyperthermie“, „wieder…“ oder „Die falsche Alice“ sind wiederum Songs über das eigene Wohlbefinden und die Frage nach dem „Wer bin ich?“. Und auch, wenn Kayla diese Frage mit 23 Jahren vielleicht noch nicht vollständig beantworten kann, machen Songs wie diese deutlich: Sie ist auf einem guten Weg dahin, genau das heraus zu finden!

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Kaylas wunderbare Dream-Pop-Welt

Von Kritikerinnen als deutscher Lana del Rey-Abklatsch bezeichnet, beweist Kayla Shyx auf Albumlänge außerdem, dass die Alt-Pop-Anleihen ihrer Debütsingle nur das Intro ihrer eigentlichen Soundwelt waren. „sad girl summer“ ist musikalisch vielschichtig und macht seine ganz eigene Indie-Dream-Pop-Welt auf! Produziert von Dokii, Truva, Flo Hofer und Evan Niedermeier tänzelt Kaylas zarte und nahbare Stimme immer wieder zwischen sanften Akkustik-Gitarren, feinfühligen Synths und behutsamen Drums. Selten haben Kaylas Songs ausufernde Höhen und Tiefen. Stattdessen bleiben sie meist in einer eher gedämpften Stimmungslage, die das Gesamtbild des Albums prägt.

Nach insgesamt 17 Songs und fast 50 Minuten Hörerlebnis hat man am Ende damit das Gefühl, Kayla Shyx hätte einem das Herz ausgeschüttet – und man wäre bei all den Einblicken in ihre Gedanken nicht nur ihr:e beste:r Freund:in, sondern hätte auch noch eine ganze Menge für sein eigenes Leben mitgenommen.

Mehr über Kayla Shyx:

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