„Be a Hoe/Break a Hoe“: Shirin David holt Kitty Kat zurück ins Rapgame
In knapp drei Wochen ist es so weit und Shirin David wird der Nation endlich das geben, was sie braucht: Rap! „Bitches brauchen Rap“ wird ihr nunmehr drittes Studioalbum heißen und am 19. November endlich auf die Shirizzles losgelassen. Bisher machte Shirin mit knallharten Singlesauskopplungen wie „Lieben Wir“ und „Ich darf das“ klar, dass auf ihrer neuen Platte kein Platz für Lückenfüller sein wird – Hits only! Auch ihre dritte Singleauskopplung vor Album-Release „Be a Hoe/Break a Hoe“ ist da keine Ausnahme.
Schon am vergangenen Wochenende veröffentlichte Shirin ein erstes Snippet von „Be a Hoe/Break a Hoe“ via Instagram und sorgte für Gänsehautmomente. Doch nicht etwa, weil sich Miss „Babsi Bars“ mit ihrem aktuellen Track an eine melancholische Ballade herangewagt hat. „Be a Hoe/Break a Hoe“ ist Druck, Selbstbestimmtheit und Attitude, die schon zu Beginn des Tracks mit dem Einsatz der markerschütternden 808s mehr als deutlich wird. Shirin macht keine halben Sachen und hat Bock auf einen Banger!
Queens of Deutschrap
Für besagten Banger hat sich Deutschraps Barbie von Young Mesh, Juh-Dee und Frio, die ihre vorangegangenen Singles produzierten, vorerst getrennt und sich stattdessen mit Ghana Beats und genaroo zusammengetan, die unter anderem für den Erfolg von „Peppermint“ von Luciano verantwortlich sind. Damit aber nicht genug, denn auf „Be a Hoe/Break a Hoe“ heißt Shirin David auch zum ersten Mal einen weiblichen Feature-Gast willkommen, deren Namen sie bis zum Release am heutigen Tag streng geheim hielt.
Niemand geringeres als Kitty Kat darf sich nun damit brüsten, als erste weibliche Künstler:in von Shirin David gefeatured worden zu sein und liefert neben der aktuellen Queen of Deutschrap gekonnt ab. Kein Wunder, denn Kitty Kat war eine der ersten bekannten weiblichen Akteure in der deutschen Rapszene und beim legendären Deutschraplabel Aggro Berlin unter Vertrag. Mit ihrem Feature auf dem Sido-Track „Strip für mich“(auf den sie übrigens auch in „Be a Hoe/Break a Hoe“ Bezug nimmt) wurde sie 2008 zu einer namhaften Größe im Deutschrap und ebnete Künstler:innen wie Shrin David den Weg für eine Karriere im Rapgame.
Shirin David feat. Kitty Kat – Be a Hoe/Break a Hoe
Zurück zu „Be a Hoe/Break a Hoe“, denn mit der Single beweist Shirin David mal wieder ein ausgezeichnetes Talent für Sprache und Verständnis für Popkultur. „Hoes sind sauer, ich bin süß wie der kleine Vogel Tweety“ – Lines, die nur aus dem Mund einer Frau wie Shirin David gleichzeitig nach Facepunch und Zuckerwatte klingen können. Und auch für die Gerüchteküche hat Shirin wieder den ein oder anderen Verse mitgebracht. Schon in „Lieben wir“ heizte sie die Diskussion um ihre Sexualität an und fand gegenüber den Queerness-Spekulationen deutliche Worte. Daran schließt sie in „Be a Hoe/Break a Hoe“ nun an: „Sag dei’m Boy, dass du bi bist, lass mich dein Girl sein!“
Extra DirTea
„Be a Hoe/Break a Hoe“ erscheint übrigens auch mit dazugehörigem Musikvideo, in dem Zuschauer:innen einen ersten Blick auf den „Extra DirTea“ (Eistee mit Alkohol) erhaschen können. Dieser soll der mit einer vierten Eistee-Sorte ja noch im Herbst/Winter dieses Jahres erscheinen.
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