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Betterov malt Bilder von Liebe und Schmerz

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Betterov bewegt sich mit großen Schritten in Richtung Albumrelease. Dass er seinem zweiten Album den Titel „Große Kunst“ gab, leuchtet mit der Veröffentlichung seiner neusten Single „Du hast in mein Herz gemalt“ in der Folge der vorherigen Singles mehr und mehr ein. Es sind die großen Gefühle, die großen Geschichten, die große Kunst eben.

Und weil der Thüringer Musiker auf diesen Liedern auch nicht an großen Melodien spart, treffen auf „Du hast in mein Herz gemalt“ Streicher auf Drums, E-Gitarre und Dark-Wave-Elemente. Gerade die Streicher ziehen so sehr an den einzelnen Herzfasern, dass man die Dramatik der emotionalen Song-Thematik im Körper spüren kann.

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Von der Kunst zu Schreiben

Im Song verarbeitet Betterov den Schmerz einer verflossenen Liebe, die noch in einem nachwirkt. Und dass man diese bittersüße Erinnerung eben nicht einfach so ziehen lassen kann, weil sie nicht nur mit negativen Gefühlen verbundet ist. Auch hier greift Betterov seinen Albumtitel auf. Eine Liebe wie ein Gemälde, dass es nur einmal gibt, gestaltet wurde, aber eben auch irgendwann nicht mehr schön anzusehen ist oder nicht mehr zum Geschmack einer der Künstler:innen passt. Dass der Schmerz noch frisch ist, macht Betterov direkt zu Beginn klar: „Du hast in mein Herz gemalt / Die Farbe ist noch nass / Ich war ein unbeschriebenes Blatt / jetzt trage ich deine Initialen“.

Mit „Du hast in mein Herz gemalt“ erweitert Betterov sein bisheriges Albumrepertoire um ein Liebeslied (bzw. wohl eher ein Herzschmerzlied) und beweist einmal mehr, was für ein vielseitiger Texter er ist. Ob es um mentale Krisen in den eigenen vier Wänden, Rauschgifterfahrungen oder eine Familiengeschichte geht, die ein ganzes Land bewegt: Betterov bebildert das echte Leben. Und mit der neusten Single, in der er so weich von bleibenden Narben singt, zeigt er erneut, dass seine Werke wirklich „Große Kunst“ sind, deren finaler Offenbarung erwartungsvoll entgegengefiebert werden darf.  

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