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Auf seiner neuen Collection „I don’t know if I’m happy“ offenbart Blvth eine weitere Facette seiner dunklen Produktionen

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Der Musiker und Produzent Blvth ist inzwischen aus seiner Nische gewachsen und einer der aufstrebendsten Produzenten deutschen Musikszene. Mit markanten, düsteren Beats hat er sich einen Namen gemacht, denn die Werke an denen er mitarbeitete, lassen sich sehen: Neben dem Casper-Album „Lang lebe der Tod“ hat er auch an „1982“ (Casper und Marteria) mitproduziert und zuletzt mit „Kiox“ (Kummer) große Erfolge gefeiert. Doch diese Projekte sind längst nicht alles, wofür Blvth steht: In seinen Solo-Veröffentlichungen verbindet er HipHop, French House und Trap mit düsteren Punk-Stimmungen und einer Grunge-Attitüde. Seit diesem Jahr hat sich Blvth von den klassischen Begriffen und Abläufen der Musikindustrie emanzipiert und so erscheint nun seine zweite „Collection“ innerhalb eines Jahres. Als „Collection“ bezeichnet Blvth selbst die Songzusammenstellungen, die er auch mit einem Schwung neuer Blvth-Couture, also selbstdesignter Streetwear, veröffentlicht. Die Kollektion, die heute erscheint, ist nach dem ersten Song „I don’t know if I’m happy“ benannt. Als großer Autotune-Künstler steigt Blvth in die Collection mit einem energischen Synthesizer und verzerrten Adlips ein. In allen fünf Songs zeigt der Produzent ein sicheres Gespür für den richtigen Beat und führt seine Songs durch eine poppige Dramaturgie, ohne dass diese nach klassischen Radiohits klingen und sich auch nicht auf redundante Hooks verlassen. Stattdessen baut Blvth in erster Linie auf die Stimmungen der einzelnen Titel. „I don’t know if I’m happy“ wirkt geschlossen, obwohl die Songs betont für sich selbst stehen sollen und Blvth sich mit der individuellen Release-Form bewusst von EP und Alben abgrenzt.

Blvth – I don’t know If I’m Happy

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Zwei Songs der Winter-Collection hatte Blvth schon in den letzten Wochen und Monaten veröffentlicht: „Domino“ und „No Shame“. Zu Letzterem gibt es auch bereits ein Musikvideo, das die ballernden Bässe und die kalten Drums mit harschen Bildern aus dem Joshua Tree National Park in Szene setzt. In Handschellen gefesselt, bewegt sich der Musiker durch die karge kalifornische Landschaft und die harten Schnitte verleihen insbesondere den energischen Autotune-Vocals eine intensive Kraft. Aus den fünf Songs sticht insbesondere die letzte Nummer „2211“ hervor. Während Blvth sich sonst auf die elektronische Produktion verlässt, ist der Song mit bearbeiteten Gitarrenspuren unterlegt, die eine neue Facette zeigen und einen persönlicheren Sound aufmachen, den man so noch nicht von Blvth kennt. Dabei stehen die Vocals verstärkt im Fokus und garantieren einen persönlicheren Live-Moment für die kommende Tour.

Blvth auf Pre-Stadium Pt. II Tour – präsentiert von DIFFUS

11.12. Leipzig – Distillery 12.12. Nürnberg – Club Stereo 13.12. AT-Wien – Das Werk 14.12. Stuttgart – Freund&Kupferstecher 17.12. Köln – YUCA 18.12. Frankfurt – Zoom 19.12. Hamburg – Hebebühne 20.12. Berlin – BiNuu

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