CONNY im Interview: „Die emotionale Ebene ist mein Trojanisches Pferd“
CONNY macht gesellschaftskritische Musik und spricht darin nicht selten von mentaler Gesundheit, toxischer Männlichkeit oder feministischen Standpunkten. In Songs wie „Drake ist auch nicht glücklich“, „Pfefferspray“ oder „Kannst du woanders traurig sein“ schneidet der Musiker Themen an, die nach wie vor zu oft tabuisiert werden und in der breiten Masse der Musik zu kurz kommen. Im Videointerview spricht CONNY mit uns über seinen Zugang zu diesen Themen, seinen Schreibprozess und sein aktuelles Projekt „Manic Pixie Deam Boy“.
Begonnen hat CONNY Musikkarriere mit „Der Plot“, einem Rap-Duo bestehend aus ihm und seinem Freund und Kollegen Elmäx. Bereits in den Anfängen standen auch hier Texten mit kritischen Standpunkten im Fokus. Mit „CONNY“ geht der Musiker jedoch noch einen Schritt weiter. Mentale Gesundheit, überholte Bilder von Männlichkeit, sowie Feminismus gehören genauso zu seiner Musik wie Snares und Synths. Dabei ist es dem Musiker wichtig, dass nicht nur seine Texte mit eindringlichen Worten geschmückt sind: Auch seine Lebensrealität soll so gestaltet sein, wie er es in seinen Songs ausdrückt. Das heißt für ihn auch Feminismus in seinen Projekten zu leben, vom Management bis zum Videodreh.
Der „Manic Pixie Deam Boy“
Das Projekt „Manic Pixie Dream Boy“ ist dabei die Vertonung seiner Gedanken. Eine Album-Trilogie, deren zweiter Part vor kurzem das Licht der Welt erblickte, führt uns durch die Lebensrealität des Musikers. Im Interview spricht CONNY über dieses Projekt und auch darüber, wer der „Manic Pixie Dream Boy“ für ihn eigentlich ist.
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